Lego Indiana Jones 2: Die neuen Abenteuer – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Beim ersten Lego Indiana Jones konnte die vierte Kinofilm-Vorlage nicht mehr berücksichtigt werden. Prima, denn LucasArts nimmt das als willkommenen Anlass, rund um den durchwachsenen ”Kristallschädel”-Streifen Die neuen Abenteuer zu stricken. Drei Kapitel mit je fünf Story-Levels und zehn Bonus- bzw. Geheimabschnitten drehen sich um diesen Film. Die andere Hälfte des Spiels wurde mit Neuinterpretationen von Schlüsselszenen der alten Trilogie gespickt – so kennt Ihr zwar einige Szenarien aus dem ersten Lego Indy, habt dort aber neue Aufgaben zu erfüllen.

Wie gehabt, wuselt Ihr mit Klötzchenhelden durch die Umgebung, vermöbelt Feinde, löst einfache Rätsel und macht mehr oder weniger das Gleiche wie in jedem Lego-Abenteuer der letzten Jahre. Ein paar Veränderungen und Neuerungen fallen Bausteinveteranen aber auf: Tretet Ihr mit einem Kumpel an, teilt sich der Bildschirm, wenn Eure Entfernung voneinander zu groß wird. Bei Spezialfähigkeiten wie Peitschen- oder Pistoleneinsatz müsst Ihr mit einem Pointer zielen – das erlaubt speziellere Manöver, fühlt sich aber umständlicher an. Die einzelnen Levels werden in jedem Kapitel durch eine Oberwelt verknüpft, außerdem könnt Ihr in einem soliden Editor eigene Abenteuer basteln (jedoch nicht online tauschen).

Soweit, so gut. Doch es fehlt der letzte Pfiff: Die Spielareale sehen hübsch aus, sind aber meist kurz und eintönig. Häufig steht nur eine Aufgabe im Vordergrund, die unnötig oft ’Verkloppe haufenweise Feinde’ heißt – da hatte der Vorgänger spürbar mehr Einfälle zu bieten.

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