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Das tut der Tätigkeitsvielfalt aber keinen Abbruch, genügend Aufgaben hat Majima trotzdem. Eine kräftige Portion Minispiel-Recycling ist natürlich angesagt, aber insgesamt fühlt sich das Geschehen immer noch angenehm unverbraucht an. Aus der Situation heraus erklärt sich auch, wieso altbekannte japanische Schauplätze wie vor allem Kamurocho diesmal gänzlich durch Abwesenheit glänzen. Dafür nehmen außer Nele Island ein paar weitere kleinere bis mittelgroße frische Inseln den Platz ein: Rich Island ist die Heimat von Noah und seinem Vater sowie der Ort, wo Ihr Eure neue Berufung als Piratenkapitän findet – mehr dazu gleich. Und Madlantis entpuppt sich als lasterhaftes Freibeuter-Paradies, wo sich Crews im Schiffskampf-Turnier messen oder andere Unterhaltung suchen. Gerade dieser Schauplatz mag nicht allzu groß dimensioniert sein, gefällt aber mit einer ganz eigenen Ästhetik und bildet einen interessanten Kontrast zur ”normalen” Welt.
Was macht Pirate Yakuza in Hawaii nun spielerisch anders als Infinite Wealth? Zum einen kommt hier bei Kämpfen auf festem Erdboden wieder das klassische Echtzeit-Prügel-Rezept zum Einsatz, wie es bis Yakuza 6 die Regel war. Majima vermöbelt meist im Alleingang Grüppchen von drei oder schon mal deutlich mehr Angreifern mit flotten Tritten und Attacken, die per Knopfdruck ausgeführt werden. Er verfügt dabei über zwei Stilarten, zwischen denen jederzeit gewechselt werden kann: ”Mad Dog” basiert auf seiner eigentlichen Persönlichkeit, ist flinker und setzt auf einen Dolch als Waffe. ”Sea Dog” spiegelt die Piratenpersönlichkeit wider und lässt ihn zwei lange Säbel zücken sowie einige andere Waffe einsetzen, was auf Distanz und gegen mehrere Feinde gleichzeitig nützlicher sein kann.
Und zum anderen könnt Ihr hier tatsächlich auf einem ausgewachsenen Schiff in See stechen – dass dabei vor allem Ubisofts Assassin’s Creed IV: Black Flag Pate stand, ist nicht zu übersehen. Aber natürlich hat die Like a Dragon-Interpretation ihre Eigenheiten: So ist Euer Schiff in Gefechten wendiger und kann sogar Boostschübe und Drifts ausführen.









Wieso muss ich Goro Piraten Abenteuer an One Pice denken? Da sitze ich wohl alleine auf den Boot.
Ich kann auf jeden Fall verstehen, wenn man mit der Narrative nix anfangen kann. Gerade die machte die Yakuza-Reihe immer sehr stark und auch wenn es eh ein beklopptes Spinoff ist, so sind die Story und Figuren ziemlich schwach. Belohnungssystem und das Item-Zugemülle bräuchte ich so auch nicht, aber finde ich nicht so schlimm. Könnte an vielen Stellen seine Mechaniken trotzdem besser ausspielen.
Seh da nix verkehrtes dran.
Für ein Gangsterepos mit gähnender Langeweile äääähhh… “bodenständigem Fotorealismus” hat man doch noch Red Dead und GTA 🤪
Das ist so ein Zuckerkleister-Trash, dass es nicht mehr feierlich ist. Billige Belohnungsmechaniken statt inhaltliche Tiefe, bekloppte Narrative aus dem LSD-Chemieschrank, alles absurde hochgejazzt, alles was an Yakuza based ist runtergefahren. Das ist nur noch ein Gerippe der Reihe. Man erkennts in der Form wieder, aber das Innenleben ist wie ausgewechselt.
Wenn ich irgendwann mal mit den Teilen Ishin, 3, 4, 5 und 6 durchbin, hol ichs nach 😃