Littly Goody Two Shoes – im Test (PS5)

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Elise hat die Nase voll von ihrem bescheidenen Dasein in Kieferberg – sie will mehr vom Leben. Als sie ein Paar rubinroter Schuhe findet, überschlagen sich die Ereignisse und die Erfüllung ihrer Träume scheint plötzlich gar nicht mehr so abwegig. Dem Ticket in die Freiheit jagt sie natürlich nur zu gern nach, so finster der Pfad auch anmutet.

Little Goody Two Shoes lässt Euch in die Rolle der ambitionierten Elise schlüpfen, um sowohl den Dorfalltag als auch ­düstere Hexenstunden bei Nacht zu schultern. Ihr helft im Rahmen kleiner Minispiele bei täglichen Arbeiten aus, turtelt mit ausgewählten Herzdamen und seht zu, dass Euer Magen dabei immer schön gefüllt bleibt.

Aber nicht nur Elises Hunger möchte gestillt werden – Ihr achtet ebenso auf ihre Psyche, wenn es bei Nacht in den finsteren Wald geht. Hier erwarten Euch nämlich surreale Horror-Abschnitte, die mit spielerischer und visueller Abwechslung begeistern, aber gern auch mal in frustrierenden Trial & Error ausarten. Wenn der Grusel im Spielverlauf dann auch ins Dorf kommt, gilt es, zusätzlich den Verdacht der konservativen Dorfbewohner im Zaum zu halten.

Ja, Little Goody Two Shoes wirft viele Elemente und Mechaniken zusammen und das kann eingangs überwältigen. Die Art und Weise, mit der das Horror-Adventure regelmäßig das eigene Korsett sprengt und frische Ideen präsentiert, macht aber eben auch einen großen Teil seines Charmes aus.

”Charme” ist auch das passende Stichwort in Hinblick auf das gelungene Setting und die atmosphärische Präsentation. Das Abenteuer tobt sich nicht nur in den Werken der Gebrüder Grimm aus, es zieht auch zu gleichen Teilen den Hut vor Rollenspielen der PSone-Ära und Shojo-Anime der 1990er – angereichert mit einer guten Portion Horror. Das macht Spaß!

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