Luigi’s Mansion – im Klassik-Test (GC)

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Wie es sich für anständige Spukwesen gehört, treiben sich auch die bösartigen Exem­plare von Luigi’s Mansion am liebsten in dunklen Ecken herum. Ein Glück, dass der Grün­ling zusätzlich mit einer automatischen Taschenlampe ausgerüstet ist, die sich auf Knopfdruck ausschalten lässt. Nur wenn es Euch gelingt, die Fieslinge mit dem Strahl der Funzel zu überraschen, nehmen die körperlosen Schurken kurzzeitig eine feste Gestalt an, und Ihr könnt­ sie reaktionsschnell aufsaugen. Sind die Viecher erstmal im Sog des Staub­fängers gefangen, zieht Ihr ihnen durch geschicktes Rotieren mit den Sticks die Energie ab. Erreicht die Le­bensanzeige den Nullpunkt, habt Ihr den Kampf gewonnen. Doch nicht alle Gespenster lassen sich durch simples Blenden ‘saugfähig’ machen. Bei knapp zwei Dutzend Obergeistern müsst Ihr zunächst den individuellen Schwach­punkt herausfinden. Hierzu zückt Ihr den so genannten Game Boy Horror: Aus der Ego-Ansicht durchsucht Ihr mit diesem Hightech-Helferlein Räume nach Ge­heim­­nissen oder lest die verborgenen Ängste und Wünsche der Obergeister. Meist hinterlassen diese nach ihrem Exorzismus Schlüssel, die Luigi Zutritt zu weiteren Ab­schnit­ten des Anwesens gewähren.

Im Lauf des Abenteuers offenbart Euer Supersauger noch einige weitere nützliche Funktionen: Nicht nur, dass Ihr mit dem gewaltigen Sog punktebringende Goldmünzen und Geld­schei­ne aus Schrän­ken, Betten und ähnlichem Villen-Inventar schüttelt, mit einer passenden Ele­ment-Münze könnt Ihr das Haus­haltsgerät auch noch in einen Feu­er-, Wasser- oder Eiswerfer umwandeln. Einige besonders hartnäckige La­ken­wesen lassen sich nämlich nur mit dem passenden Element vertreiben. Der linke Schulter-Button kontrolliert die Sekun­därfunktion des Saugers. Und selbst zum Rätsellösen taugt das kuriose Ge­­rät: So löscht Ihr z.B. brennende Türen, entzündet Kerzenleuchter oder friert das heiße Bade­wasser eines Obergeists ein.

Ab und an stellt sich Luigi außerdem ein extra-fieser Zwischengegner in den Weg: Mal duelliert Ihr Euch mit einem quä­ken­den Riesenbaby, ein anderes Mal stört Ihr eine Buu-Huu-Versammlung.

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Aprikosentoast
9. April 2021 21:39

Ich fand es damals wirklich gut, dass der Game Cube mit Luigis Abenteuer startete. Die Geisterjagd war etwas Neues und Abwechslungsreiches, und endlich mal hatte der grüne Klempner die Chance sich zu beweisen. Kommt zwar nicht an die Klasse von Marios Solo-Ausflügen ran, welche sich auch nur schwer vergleichen lassen, da hier andere Genre vertreten werden, aber es war auf jeden Fall ein toller Einstieg für Big Ns Würfel.
Ich hätte aber nie gedacht, dass es Nachfolger geben wird (habe weder 2 noch 3 gezockt…)

Nipponichi
8. April 2021 21:49

Das Spiel war für mich damals der passende Kaufgrund für den Gamecube. Es war so erfrischend anders und hebt sich auch heute noch von der Masse der Spiele ab. Es hatte einfach verdammt gute Ideen und macht auch heute noch immer wieder Spaß. Ich habe keinen Tag bereut, es gekauft zu haben.

Morolas
8. April 2021 21:23

Huch… in Colins Meinung lese ich nur negatives und verschenktes Potential kaum warum das Spiel gut ist aber dann mit 87% bewerten passt da nicht. gemäss text wären das höchstens 75%.
das fazit stimmt dann wieder
und das Spiel macht Spass 🙂