Lunar Remastered Collection – im Test (Switch)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Der erste Eindruck ist toll – aber je genauer man hinschaut, desto mehr kleine Fehler und Probleme werden sichtbar. Manch falsch übersetzter Item- und Ortsname in der ­deutschen Lokalisierung, die unsaubere Pixel-Skalierung und die teilweise arg unscharf hochgerechneten Kampfbildschirme irritieren. Tatsächlich aber sind die beiden Lunar-Episoden auch heute noch so angenehm spielbar und charmant geschrieben, dass man bei den genannten Unzulänglichkeiten doch mal ein Auge zudrückt. Die Rückkehr zur japanischen Originalbalance sorgt für ein flott spielbares, aber dennoch nicht triviales Abenteuer: Manch Dungeon fordert schon ordentlich, sodass richtige Vorbereitung oder auch mal taktischer Rückzug durchaus angebracht sind. Vor allem aber die Mischung aus exzellenten Soundtracks, sympathischen Figuren, spannenden Antagonisten und der ­richtigen Prise Humor macht die Lunar-Spiele auch heute noch besonders. Klar, die Remaster hätten stellenweise sauberer ausfallen können – aber ich bin trotzdem sehr froh, dass wir sie haben.

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