Maize – im Test (PS4)

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Was Genmanipulation, zwei verrückte Wissenschaftler, ein missverstandenes Memo und eine Portion zu viel Dünger bewirken können, zeigt Maize. Ihr erwacht auf einer vermeintlich verlassenen Farm irgendwo im Nirgendwo, folgt verwirrenden Trampelpfaden quer durch ein riesiges Maisfeld und stellt bald fest: Irgendetwas ist hier faul. Die drei sprechenden Getreidepflanzen auf ihren faserigen Beinen, die Ihr zu Beginn noch für eine Halluzination gehalten habt, entpuppen sich bereits nach wenigen Minuten als wenig intelligente Realität. Neben den äußerst skurrilen Tipps des kaum hilfreichen Gewächses dürft Ihr Euch fortan aus der Ego-Perspektive mit kurzweiligen Kombinationsrätseln und der Erkundung eines unterirdischen Bunkers herumschlagen. Während Ihr Gegenstände von A nach B transportiert, Ausschau nach Hinweisen haltet oder Fundstücke wie etwa einen äußerst spannenden Nagel oder mit Namen versehene Steine sammelt, geht Ihr langsam dem Geheimnis der Farm und seiner pflanzlichen Bewohner auf den Grund. Dabei werdet Ihr von ­Vladi, einem schlecht gelaunten russischen Spielzeugbär mit Greifarm und Grips, begleitet, der Euch zwar ständig beschimpft, aber dennoch eine große Hilfe ist. Ihr schickt Ihn beispielsweise in enge Schächte, lasst ihn widerwillig Dinge reparieren oder witzige ­Unterhaltungen mit den Maispflanzen führen. Die Spielmechanik stellt dabei keine hohen Ansprüche an Euer Können und auch die streng linearen Pfade und Puzzles fordern lediglich das Hirnschmalz einer Vogelscheuche. Seid Ihr eine Vogelscheuche? Habt Ihr den Mumm, Euch gegen den fiesen gelben Ober-Kolben aufzulehnen und innerhalb von rund vier Stunden Popcorn aus ihm zu machen?

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NikeX
18. Juni 2018 13:44

Für mich knapp an einem Meisterwerk vorbei. Ich ordne es in die Kategorie eines Deadly Premonition ein. Solche Spiele vermitteln Andersartigkeit, ohne eindeutige Klischees. Ich gabe dem Titel über 80%. Ich habe 5 Std. gebraucht, und auch schon eine Idee für den Nachfolger: Bob & Ted. Ich musste mehrfach lachen wegen denen. Dieses Spiel ist wirklich wirklich individuell, und kein öder oder typischer Indie Walking Simulator. Es hat hat auch etwas Düsteres an sich, trotz des merkwürdigen Humors. Hoffentlich macht der Entwickler mehr. Ich verstehe das sowieso nicht, alles wird andauernd aufgewärmt, aber solche One Hit Wonder bleiben einzigartig, und dann ist Ruhe. Kann denn das so schwer sein?