Mario + Rabbids: Kingdom Battle – im Test (Switch)

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Die Kämpfe selbst sind schließlich das Herzstück des Spiels. Im Dreierteam stellt Ihr Euch der gegnerischen Übermacht. Dabei ist zu beachten: Allrounder Mario muss immer mit von der Partie sein, auch eine Rabbid-Figur ist verpflichtend. Und oft fällt die Wahl nicht leicht. Nehme ich lieber Luigi als Fernkämpfer und ­Scharfschütze mit? Oder packe ich Rabbid-­Mario ein, der als Hase fürs Grobe ­enorm austeilt, aber dabei auch ­gerne mal Verbündete trifft? Jede ­Figur hat ihre individuellen Stärken und Schwächen, die mithilfe des durchdachten Skillsystems beeinflusst werden. Neben ­Upgrades wie mehr Lebensenergie oder mehr Laufreichweite findet Ihr auch neue Talente, Nahkampfmanöver und Vorteile, wenn Ihr den Gegner aus erhöhter Position angreift.

Die Kämpfe mit unterschiedlichen Zielen – mal gilt es, die Endzone zu erreichen, mal will Toad eskortiert werden und mal sollt Ihr eine bestimmte Zahl an Gegnern erlegen – laufen rundenbasiert ab. Ihr agiert abwechselnd mit dem Feind und jede Figur kann drei Aktionen pro Runde ausführen: Bewegen, angreifen und eine Spezialfähigkeit einsetzen – die Reihenfolge ist dabei Euch überlassen. Was zunächst einfach klingt, kann mit der Zeit durchaus komplex werden. Nehmen wir einen Zug von Mario als Beispiel: Er führt einen Angriff auf einen weiter entfernten Gegner aus und rennt los, dabei grätscht er direkt in einen feindlichen Hasen hinein. Weiter geht es zu einem Kollegen, der Mario mit einem herzhaften Tritt in den Luft befördert: Mit einem saftigen Stampfer gibt er dem nächsten Hasen Saures und landet in sicherer Deckung. Als letzte Aktion aktiviert Mario den Heldenblick: Der erste Gegner, der nun in seine Reichweite läuft, wird direkt aufs Korn genommen. Das ergibt einen ziemlich komplexen Zug – und Mario ist ja nur eine von drei im Kampf aktiven Figuren!

Auch wenn Mario + ­Rabbids ein rundenbasiertes Strategie­spiel ist, liegt das Spieltempo ­dramatisch höher als bei den ­Genrekollegen. Während Ihr bei Titeln wie Tactics Ogre oder dem spielerisch eng verwandten XCOM oft sehr langsam und planvoll agiert und gerade wildes Voranstürmen vom Spiel meist gnadenlos bestraft wird, da setzen Mario und die Rabbids stark auf Mobilität. Nach ein paar Spielstunden und Aufwertungen kommt es gerne mal vor, dass Ihr innerhalb eines Zuges dank ­Röhren und Sprungmanövern einmal quer über die ganze Karte wetzt. Defensive ist aber trotzdem wichtig: Wer sich nach Ablauf seines Zuges nicht zumindest halbwegs in Deckung befindet, den nehmen die feindlichen ­Hasen gnadenlos aufs Korn! Spätestens in der Mitte von Kapitel 2 ist ­Köpfchen gefragt.

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HIMitsu
28. Oktober 2017 11:23

Wow, dass das so gut wird, hätte ich nicht erwartet..