Mario Sports Mix – im Klassik-Test (Wii)

0
40
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Was haben Mario und seine Freunde (bzw. Feinde) nicht schon alles unternommen: Sie waren Kart-Fahrer, Fußballer, Golfer, Tennis-Asse, Baseballer und Party-Animals – Mario selbst war sogar schon Schiri, anno 1990 im Game-Boy-Tennis.

Diesmal versuchen sich Klempner, Dino, Krötenkönig, Pilzkopf & Co. gleich in vier Sportarten: Volleyball, Hockey, Völkerball und Basketball. Bei sämtlichen Disziplinen dürft Ihr wahlweise mit einer Nunchuk-­Remote-Steuerung oder via quer gehaltener Fernbedienung antreten. Wem die proppenvolle Belegung der zweiten Variante ungelegen kommt, der muss sich auf reichlich Fuchtel-­Action einstellen. Allen vier Sport­arten gemein sind die Mario-typischen Spaß-Modifikatoren: Ihr zockt auf vielgestaltigen Courts, die sich an beliebten Mario-Themen orien­tieren und Euch durch bewegliche Elemente auf Trab halten. Zusätzlich knallt Ihr dem Gegner schon mal einen grünen Panzer auf die Mütze und verbessert Eure Stärke oder direkt die Punktzahl durch das Sammeln von Münzen. Jede erfolgreiche Aktion füllt zudem Euren Spezialbalken, den Ihr in aufwändig inszenierte, aber oft verwirrende Superschüsse investiert.

Die Disziplinen selbst sind eine Spur simpler als beispielsweise Marios Tennis- oder Fußball-Titel. Hockey-Matches (egal ob auf Eisfeldern mit Kufen oder anderswo mit Rollen) und Basketballpartien müssen ohne Turbo-Knopf auskommen, bauen auf Rempler bzw. Steals und bieten nicht die Übersicht, die Ihr von anderen Sportgames gewohnt seid. Beim Hockey lasst Ihr optional aufgeladene Schüsse los und zielt grob in eine Ecke des Tores, beim B-Ball entscheidet Ihr zwischen Dunks und leicht blockbaren Fernwürfen. Das simple, aber gelungene Volleyball baut auf Timing und den richtigen Riecher bei den Schmetterbällen des Gegners. Völkerball schließlich ist die trägste der vier Disziplinen und überfordert anfangs trotzdem mit Chaosgewusel. Hier ballert Ihr den Lebensbalken der gegnerischen Spieler leer und sie damit vom Feld. Allen Disziplinen gemein ist die Tatsache, dass beim Passen nicht automatisch der Spieler wechselt – wollt Ihr nach der Ballabgabe selbst weiterspielen, müsst Ihr hektisch die Figur wechseln.

Solozocker spielen in drei Cups (inklusive putzig animiertem Turnierplan) neue Courts und Figuren frei. Pro Sportart wartet zudem ein Minispiel – hier wird Partyspaß suggeriert, ­geboten sind aber nur vier leidlich fetzige Minigames.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen