Marvel Cosmic Invasion – im Test (PS5)

0
3098
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Thomas Nickel meint: Auch im Jahr fünf nach Streets of Rage 4 und trotz des wegweisen­den Absolum habe ich noch jede Menge Spaß mit gut gemachten Sidescroll-Kloppereien klassischer Schule – und Marvel Cosmic Invasion ist eine solche. Die Pixel-Interpretationen der Comic-Helden sind hervorragend gelungen, Tribute Games hat sich offensichtlich Inspiration bei Capcoms Marvel-Prüglern aus den 1990ern geholt. Manche Animation und Pose erinnert stark an die japanische Superhelden-Interpretation – und das ist gut so. Auch spielerisch ähnelt Cosmic Invasion durchaus dem einen oder anderen Capcom-Klassiker. Die Action ist nicht ganz so schnell wie vor ein paar Jahren bei den Ninja Turtles, die Sprites sind etwas größer und die individuellen Fähigkeiten der Helden und die Tag-Team-Mechanik sorgen für Abwechslung und Taktik. Vor allem aber begeistert die liebevolle, detaillierte Grafik: Animationen sind flüssig und herrlich dynamisch, an allen Ecken und Enden gibt es etwas Tolles zu sehen – seien es großartige Landschaften, kleine Gags oder überraschende Gastauftritte. Marvel-Fans kommen um Cosmic Invasion ohnehin nicht herum: Selbst wenn Ihr der Kino-Eskapaden des Comic-Konzerns mittlerweile überdrüssig seid, hier könnt Ihr mit Superhelden noch mal richtig die Sau rauslassen. Profis haben es aber im ersten Durchgang arg leicht und werden erst nach Freischalten des hohen Schwierigkeitsgrads angemessen gefordert.

Liebevoll gemachte Pixel-Prügelei im Marvel-Universum – wild, bunt, abwechslungsreich und angenehm fordernd.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen