Marvel Rivals – im Test (PS5)

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Nach der Pleite von ”Suicide Squad und Concord gab es durchaus Befürchtungen, auch der ­Hero-Shooter Marvel Rivals könnte kurz nach dem Start mit Karacho gegen die Wand fahren. Bis jetzt sieht es nicht danach aus, im Gegenteil: Im PlayStation Store liegt der Wertungsschnitt von über 54.000 Bewertungen bei 4,5 Sternen und auch auf Steam kann die Unreal-Engine-5-Produktion vom chinesischen Entwickler NetEase nach einem Monat bereits über 128.000 sehr positive Ratings aufweisen. Hauptgründe für den Erfolg? Zum einen sicherlich die mächtige Marvel-Lizenz, mit der die Macher ein rundes Superhelden-Spiel stricken, das sich in vielen Punkten wie Overwatch anfühlt. Das beginnt schon bei den Kern-Spielmodi für je sechs Spieler pro Team. Egal, ob man nun einen sich über die Karte bewegenden Konvoi vor Angriffen schützt oder selbst attackiert, vorgegebene Punkte erobert respektive verteidigt oder versucht, unter Zeitdruck gegnerische Einheiten zu erledigen, um eine bestimmte Punktzahl zu erreichen – wer den Blizzard-Klassiker kennt, wird hier sehr schnell reinwachsen und Spaß haben.

Hinzu kommt, dass gleich zum Start 33 spielbare Charaktere zur Verfügung stehen, die nicht erst umständlich freigespielt werden müssen und NetEase dabei das Who’s who der Marvel-Riege bereits ziemlich gut abdeckt. Die Heldinnen und Helden wiederum sind, genau wie in Overwatch 2, in drei sinnvolle Klassen unterteilt: Zähe Brocken (sprich: Tanks) wie Hulk, Groot, ­Magneto, Thor oder Venom werden den ­”Vanguards” zugeordnet. Agile Schadenausteiler wie Black Panther, Hawkeye, Iron Man, Punisher, Scarlet Witch, Spider-Man, Star-Lord, Storm, Winter Soldier oder Wolverine laufen unter der Bezeichnung ”Duelists” und Unterstützungs-Charaktere wie Adam Warlock, Loki, Luna Snow, Mantis oder ­Rocket Raccoon nennen sich ”Strategists”. Zugegeben, über die Balance der Figuren kann man sich in zahlreichen Punkten noch streiten. Gleichzeitig sind die vier bis fünf aktiven sowie zwei passiven Fähigkeiten der Charaktere aber so abwechslungsreich gestaltet, dass man immer wieder gewillt ist, zwischen den Recken zu wechseln.

Positiv auf den Spielspaß wirken sich außerdem die vielseitig zerstörbaren Umgebungen sowie die ”Verbünden”-Mechanik aus. Letztere führt dazu, dass sich bestimmte Charaktere zusammentun können und dadurch Vorteile genießen. Reitet Rocket Racoon oder Jeff der Landhai beispielsweise auf dem Rücken von Baumwesen Groot, erhalten sie Verteidigungsboni und teilen gleichzeitig mehr Schaden aus. Oder nehmen wir Thor: Er bildet mit Storm und Captain America ein ”Voltaic Union” und verstärkt ihre Fähigkeiten mit seiner Blitzkraft. Zum Start waren bereits 15 solcher interessanten Team-ups integriert – weitere dürften mit dem Beginn jeder neuen Season folgen, die immer auch neue Charaktere enthält. Los ging es schon ab dem 10. Januar mit Staffel 1 und den Fantastic Four.

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KVmilbe
1. März 2025 14:19

Das matchmaking ist grandios, meistens finden sich Matches in unter 1 Sekunde!