
Meinung
Max Wildgruber meint: Auch auf der PS3 geht mir bei vielen Aspekten die Spieltiefe des ersten Mass Effect ab. Und auch auf der PS3 werde ich mit vorzüglicher Erzählkunst und grandios spielbaren Actionsequenzen versöhnt. Dass BioWare sämtliche relevante Add-ons und den hübschen wie sinnvollen Comic dazugepackt hat, empfinde ich als faire und spielerfreundliche Firmenpolitik. Spielerische oder inhaltliche Veränderungen waren nicht zu erwarten und sind bei einem so hochklassigen Titel auch nicht nötig. Grafische Neuerungen muss man (bis auf die erwähnte, noch verstärkte Fehlsichtigkeit von Crewmitgliedern) mit der Lupe suchen, was ebenfalls völlig in Ordnung ist. Denn wenn wir ehrlich sind, spielen wir Mass Effect 2 – egal auf welcher Plattform – doch nur, um mit den exotischen Alien-Schönheiten aus Shepards Crew in die Kiste zu hüpfen, oder?











Da hängen bis heute Licht und Schatten eng beieinander. Mass Effect 1 hat für mich viel mehr das Gefühl vermittelt, eine Galaxie zu erkunden. Und trotz Baukastenumgebungen waren gerade manche Sidequests herausragend geschrieben. Solche Punkte fielen mit dem Nachfolger unter den Tisch.
Dafür war das (lineare) Leveldesign drastisch besser, die Action spielte sich wirklich gut und natürlich wurde die Crew deutlich umfangreicher und abwechslungsreicher.