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Um die Planeten lebensfreundlicher für Kolonisten zu gestalten, könnt Ihr die Gewölbe aktivieren, die feindlichen Spezies dezimieren und Nebenquests lösen, von denen eine wahre Fülle auf Euch wartet. Manche fallen etwas einfallslos aus (”Töte alle Plünderer” oder ”Folge dem Signal von Planet zu Planet”), insgesamt sind die Aufgaben jedoch abwechslungsreich bis motivierend. Und seid Ihr zum Beispiel auf der Suche nach den Archen der anderen Spezies, fühlt es sich gar nicht so nach Nebenmission an!
Für längere Wege auf den Welten habt Ihr den Nomad – ein Geländefahrzeug, das zwar nicht ballern kann, sich im Gegensatz zum Mako aus dem ersten Mass Effect aber wunderbar steuern lässt. In flachem Gelände braust Ihr dahin, im Gebirge geht es mit Allradantrieb voran. Praktischerweise werden – sobald Ihr neue Gebiete entdeckt – Aufklärungsposten eingerichtet, die als Schnellreisepunkte dienen. Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist Euer Scanner: Er zeigt Euch unterirdische Leitungen und Anomalien an. Das Scannen unbekannter Technologien oder Lebensformen bringt zudem Forschungsdatenpunkte, die Ihr in bessere Waffen und Panzerungen investiert.
Aber was wäre Mass Effect ohne interessante Aliens? Fünf bekannte Spezies aus der Milchstraße haben die Reise gewagt, neben den Menschen sind Turianer, Kroganer, Salarianer und Asari angereist. Leider werden ihre spezifischen Unterschiede nur schwach und am Rande behandelt. Dafür lernt Ihr neben den bösen Kett noch eine freundliche Rasse kennen, die Angara. Sie sehen ein bisschen wie die Zora aus Zelda aus und haben ebenfalls unter den Kett zu leiden. Einer, Jaal, schließt sich Eurem Team an – seine Hobbys sind Kett-Erschießen, Gedichteschreiben und Nähen. Auch der Rest Eurer Truppe ist gelungen: Da ist die coole Turianerin Vetra oder der tausendjährige Kroganer Drack. Die Charaktere überzeugen, auch wegen der Gespräche, die sie untereinander führen. Sie könnten jedoch einen Hauch mehr Hintergrund und Eigenständigkeit im Vergleich zu den Vorgängern vertragen. Und natürlich dürft Ihr mit fast jedem von ihnen (plus einigen Nebencharakteren) anbandeln – wobei Ryder ein paar übelst schlechte Anmachsprüche im Repertoire hat…








