
Meinung
Kerstin Mayer meint: Ich bin positiv überrascht von Andromeda. Nach dem Katastrophenende von Mass Effect 3 wollte ich auf keinen Fall einen weiteren Teil. Schluss ist Schluss und eine Vorgeschichte oder Nebengeschichte brauchte ich nicht zu spielen. Mit der Reise in die Andromeda-Galaxie hat sich BioWare clever aus der Affäre gezogen – man hat dieselbe Welt als Basis, doch das, was in der Milchstraße passiert, kann ignoriert werden. Leider konnte die Aufbruchsstimmung aus dem Erstling nicht so einfach kopiert werden, die Spezies aus der Milchstraße sind irgendwie zu gleich geworden. Es macht kaum einen Unterschied, ob es ein Salarianer oder ein Turianer ist, mit dem ich gerade spreche. Die Angara als neue Spezies sind interessant, können für sich allein aber nicht so überzeugen wie der erste Besuch auf der Citadel, als ich Elcor, Volus und Hanar traf. Trotzdem gefällt mir Mass Effect: Andromeda wirklich gut – ich habe Spaß mit den vielen Schießereien, das Erkunden der toll gestalteten Planeten mit dem Nomad motiviert und die Nebencharaktere haben das Potenzial, mir (in künftigen Teilen) noch so richtig ans Herz zu wachsen.








