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Auch soziale Kontakte mit Euren Partymitgliedern und anderen Charakteren wollen diesmal wieder gepflegt werden, was ebenso Zeit verbraucht. Damit knüpft Ihr engere Bande, was praktische Vorteile im Abenteuer oder in Gefechten mit sich bringen kann und vor allem weitere ”Archetypen” freischaltet. So heißen die Metaphor-Varianten der Personas, die sich aber in der Verwendung in wichtigen Aspekten stark unterscheiden: Sie sind hier nämlich nicht fix an Charaktere geknüpft, sondern eher mit einem Job- und Klassensystem vergleichbar. Bedeutet also, dass in der Theorie jeder Eurer Kämpfer jeden Archetypen lernen und nutzen kann und in Eurem Team auf Wunsch auch alle mit den identischen ”Magie-Fähigkeiten” ausrüstbar wären. In der Praxis ergibt das natürlich wenig Sinn und die meisten Helden legen etwa anhand ihrer Charakterwerte nahe, was sich für sie am sinnvollsten eignet. Trotzdem erlaubt dieser Ansatz im Grunde mehr strategische Freiheiten als ein typisches Persona, zumal diesmal auch erlernte Skills an andere Klassen ”vererbt” werden können. Dafür sind die Archetypen visuell und inszenatorisch nicht so sehenswert und abwechslungsreich wie die Kollegen. Und nicht verkneifen konnten sich die Macher bei einigen größeren Auseinandersetzungen, dass Ihr dort besser ganz spezifische Party-Zusammenstellungen in ausreichender Stärke parat haben solltet, um eine Erfolgschance zu haben.
Ansonsten ist ein weiterer willkommener neuer Aspekt im Kampfsystem die Echtzeit-Komponente. In den Dungeons dürft Ihr unterlegene Gegner mit Eurer ausgerüsteten Waffe quasi im Vorbeigehen weghauen und bei dickeren Brocken lassen sich vor der direkten Konfrontation mit etwas Geschick genug Attacken anbringen, sodass Feinde bereits ordentlich Schaden nehmen und betäubt sind, bevor der ”Hauptkampf” startet. Der läuft wiederum nach dem vertrauten Rundenkonzept ab und fühlt sich weitgehend wie bei Persona an. Allerdings kommen hier erst alle Helden am Stück an die Reihe, bevor die versammelte Gegnerschar dran ist.
So fühlt sich Metaphor: ReFantazio spielerisch zugleich bekannt und doch eigenständig an und kann Persona-Fans und interessierte Neulinge gleichermaßen bedienen. Wie bereits erwähnt sind Welt und Geschichte frisch und erfordern darum keine Vorkenntnisse. Dazu gesellt sich eine ansehnliche Inszenierung, die allerdings nicht makellos ist: Charakterdesign und ein diesmal eher an genretypischen Standards orientierter Soundtrack sind sehens- und hörenswert, die Technik erreicht dagegen nicht ganz die Qualität von zuletzt Persona 3 Reload.
Es wird etwa viel mit dünnen und dunklen Linien gearbeitet und die Kamera bewegt sich während der Unterhaltungen stets ein wenig. Weil allerdings bei der Kantenglättung gespart wurde, führt das des Öfteren zu erkennbarem Schimmern und Flimmern. Und während die Bildrate in den Dungeons und anderen Kampfszenarien in der Regel flüssig und stabil bleibt, schwankt sie beim Besuch von Städten, in denen Ihr Euch öfters tummelt, doch deutlich. Verkraften lässt sich das aber allemal und schadet dem epischen Abenteuer kaum.









Wenn dir die Demo gefallen hat, dann wird dir das Game sehr gut gefallen! Grundsätzlich ist die sehr lange Demo etwas schleppend, danach jedoch nimmt die Story deutlich an Fahrt auf.
Die Demo hat mich angefixt (und ist einfach mal länger als eine normale CoD-Kampagne) und ich hoffe noch drauf, dass das Spiel unter dem Weihnachtsbaum liegt.
Metaphor: ReFantazio ist ein gutes JRPG. Wertung ist etwas zu hoch.77 Punkte hätten auch gereicht.
Joa bei mir hats in der demo auch nicht klick gemacht, hat für mich in jeder Hinsicht gegenüber persona 5 den kürzeren gezogen, grafikstil, story, charaktere und soundtrack.
Han ehrlich gesagt auch viel mehr lust auf dragon age 4 gehabt, für 59 flocken konnte ich nicht nein sagen. Und es ist für mich eine hammer granate die ihresgleichen sucht, die mgames wertung dazu ist ein schlechter scherz.
Als ich lese balancing Problem, macht es mich schon stutzig. Warte auf ein passendes Lösung Hilfe auf Gamefaqs.com.
Hab mir wegen der Aufmerksamkeit die dieser Titel bekommt mal die Demo angesehen. Das ist in mein Augen richtiger Schund. Nicht weil es kitschig bis zynisch bestehende Mythen etc. verdreht – das tun viele Titel – sondern weil es sich dabei auch noch so fürchterlich ernst nimmt.
Top Game! Die hier angegebene Spielzeit verwundert mich jedoch etwas. Wir haben knapp 65h bis zum Abspann gebraucht. Charaktere auf Stufe 87, Social links mit Ausnahme von dreien komplett auf Stufe 8 ausgebaut, und auch die royal virtues weitestgehend vollständig aufgefüllt. Nebenquests natürlich auch allesamt erledigt. Ich kann jedoch Ulrichs Frust gegen Ende verstehen. Insbesondere der letzte Kampf (und eine längere Quest rund um drei Türme) stellen einem doch eher unfaire Kampfsituationen entgegen.