Mirror’s Edge – im Klassik-Test (PS3)

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Meinung

Mathias Schmid meint: Für mich ist Mirror’s Edge die längst überfällige Revolution des Jump’n’Run-Genres und das bis dato schönste 3D-Spiel in einem. Und damit mein Lieblingsspiel des Jahres. Bestes Spiel 2008 wird es aber nicht: Dazu ist der Missionsaufbau zu gleichförmig, der Story-Modus zu schnell durchgespielt und die Geschichte zu banal – da hilft das schreiberische Mitwirken von Terry Pratchetts Tochter nichts. Auch das an etlichen Stellen offenbar von Entwicklerseite eingeplante Nach-dem-Weg-Suchen, Draufgehen und Noch-fünfmal-Versuchen zeugt nicht gerade von modernem Spieldesign. Trotz dieser Schwächen versetzt mich Mirror’s Edge in einen Rausch: Das Artdesign und die perfekt gesetzen Farbtupfer des perlweißen Wunderwerks sind wegweisend. In Ego-Sicht an Stahlseilen durch Häuserschluchten zu rutschen oder über Zäune zu flanken, fühlt sich genial an. Das liegt natürlich auch an den griffigen Kontrollen: Elegante Manöver gehen locker von der Hand, die Grundsteuerung aus der Ich-Perspektive muss den Vergleich mit Größen wie Halo 3 nicht scheuen.

Michael Herde meint: Beim ersten Durchlauf und speziell in der ersten Hälfte des Spiels habe ich etliche Frustpassagen erlebt. Mit den Häschern im Nacken muss ich abhauen und auf Anhieb einen Ausweg finden. Das geht oft daneben und ich zerplatze auf dem Asphalt. Dank zahlreicher Checkpoints und kurzer Ladezeiten (<5 Sekunden) hält sich der Frust in Grenzen. Dennoch spiele ich Mirror’s Edge lieber in kurzen Häppchen. Ansonsten wäre mir das zweifelsohne frische Konzept zu eintönig. Habt Ihr die recht kurze Story erst einmal erledigt, motivieren die Time Trials um so mehr.

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senser
26. März 2025 13:09

War echt gut und das Add on mit den Leveln auf Zeit hat mich auch ab geholt. Den perfekten Run zu machen hat mich ziemlich gefesselt.

KVmilbe
25. März 2025 21:38

Hab ich noch immer in wohliger Erinnerung als eine großartige Erfahrung.

captain carot
25. März 2025 17:37

Ich fand es damals genial und hab es im Lauf der Zeit einige Male durchgespielt. Sicher kein perfektes Spiel, aber immer noch ziemlich einzigartig. Schade, dass Catalyst da nicht wirklich rankam. Der Storyreboot war unnötig, die neue Faith zwar mehr auf hübsch getrimmt aber langweiliger, die (kleine) Open World ziemlich belanglos.

Die ‚richtige‘ Faith dagegen ist unterm Strich bis heute ein bemerkenswertes Charakterdesign. Die sieht nämlich so aus wie jemand, der einen anspruchsvollen Ausdauersport betreibt und nicht wie die typischen Videospielhelden bis heute aussehen. Das Spiel selbst ist in seiner Geradlinigkeit immer noch ein rundes Spielerlebnis.

Und es hat wenn man genauer hinguckt mehr Impact hinterlassen, als man im ersten Moment denkt. Was die vormaligen fliegenden Arme in First Person Sicht hwute so können, über Zäune hechten, sliden und so weiter, schick nimiert und mit einer gewissen Glaubwürdigkeit, das haben wir zum großteil Faith zu verdanken.

Max Snake
25. März 2025 15:27

Mirror’s Edge setzt mit den Ego Perspektiven Jump n’ Run frische Ideen in schicken, kühlen Unreal 3 Technik.

Schlüssel Erlebnis: Auf höhren Schwierigkeit ohne Waffen durchzuspielen für ein paar Trophäen kriegen.