Mission: Impossible Operation SURMA – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Thomas Stuchlik meint: “Lieber gut geklaut als schlecht erfunden” dachten sich wohl die ­Entwickler von Mission: Impossible. Denn der Titel wirkt zuerst wie ein simpler Splinter Cell-Klon: Schleichen, unauffälliges Vorgehen und Informationsbeschaffung gleichen dem Vorbild. Doch dank frischer Ideen und Filminspiration wirken die Einsätze eigenständig und werden auch kaum langweilig. Gerade das heikle Abseilen sowie das Beschützen und ­Beschatten von Zielpersonen sorgen für genügend Abwechslung. Die unzähligen Lösungsvarianten und die Hochspannung des Ubisoft Originals werden leider nicht erreicht, was nicht zuletzt an der teilweise sehr dummen Gegner-KI liegt. Die Kerle haben zwar Adleraugen, sind mit dem Schuss­eisen aber weniger begabt. So könnt Ihr Euch trotz schwammiger Zielerfassung oft durch­ballern, ohne gleich ein ‘Game Over’ zu riskieren. Die mäßige deutsche ­Synchro und ein paar kleine Ungereimtheiten trüben ebenfalls den Gesamteindruck. Virtuelle Splinter Cell– und Metal Gear-Agenten auf der Suche nach neuem Schleich-Futter finden bei Mission: Impossible dennoch eine gute Ersatzdroge.

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