Monkey King: Hero is Back – im Test (PS4)

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Wer gern in die Rolle eines brummigen Antihelden mit mystischen Kräften schlüpft, der ist bei Monkey King: Hero is Back an der richtigen Adresse. Seitdem Dasheng, seines Zeichens überheblicher, egozentrischer Affengott, den Heiligen Krieg entfachte und somit beinahe die Welt vernichtete, fristet er sein Dasein eingefroren in einem magischen Felsen. Doch wie es das Schicksal will, stolpern der kleine Nachwuchs-Mönch ­Luier samt Schwes­terchen An-An in ­Dashengs Leben und bitten den Gott, bekannt aus diversen Theaterstücken, um Hilfe bei der Suche nach den verschwundenen Kindern der Region. Um seine magischen Fertigkeiten von Chef-Göttin Guanyin wiederzuerlangen, bleibt dem Abtrünnigen natürlich nichts anderes übrig, als der ­Bitte zu folgen. Und so macht sich das ungleiche Gespann zähneknirschend auf den Weg in ein quietschbuntes Abenteuer ­voller Monster, Trolle und skurriler ­Figuren, dessen linearem Ablauf wir nur zu gerne folgen.

In feinster Martial-Arts-Manier verkloppt Sun Wukong (so der richtige Name des Pelzträgers) mit leichten und schweren Angriffen feindliches Gesocks, sammelt Seelen und allerlei Material oder erzeugt dank gut getakteter Combos verheerende Finisher, die selbst dem dicksten Troll die Lichter ausblasen. Nach und nach schalten wir so neue Zauber und Fähigkeiten frei, mit denen ­Dasheng beispielsweise eine magische Kung-Fu-Bank beschwören oder seine Lebens- und Mana-Balken erweitern kann. Binnen kürzester Zeit lassen sich so viele liebevoll gestaltete Mini-Bosse sowie dazugehörige Quests erledigen, die nur durch die kurzen, aber zahlreichen Ladebildschirme beim Kulissenwechsel in den ­Hintergrund geraten.

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Daddler
28. Januar 2021 22:11

Muss dem Bort zustimmen, Monkey King war eine spielerische Zumutung. Habe mir da auch deutlich mehr erhofft von. Ohne es irgendwie böse zu meinen, man merkt einfach, dass der eine oder andere Redakteur gegangen ist… 🙁

Bort1978
7. Mai 2020 9:29

Ich habe das Spiel jetzt gerade beendet. War doch leider sehr ernüchternd. Nix mit Humor, völlig lahme Story, die zum einschlafen langsam erzählt wurde, immergleiche Kämpfe gegen eine geringe Auswahl an Gegnerarten (die überwiegend mit einem Konterschlag mit einem Hieb erledigt werden konnten) und generell sehr anspruchloses Gameplay. Die Grafik war okay und die Platin war zum Glück in unter 15 h geholt.
Für mich hat das Spiel eher so 65 % verdient. Für die jüngeren Semester reicht es vermutlich für einige Stunden als Beschäftigung.

Bort1978
30. Dezember 2019 10:15

Das Setting spricht mich an. Wird in nem Sale geholt.

Lincoln_Hawk
28. Dezember 2019 15:51

Sieht ganz witzig aus
Humor geht immer ?