Little Nightmares VR: Altered Echoes – im Test (PS VR2)

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Screenshot von Little Nightmares VR: Altered Echoes
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Lange hofften Horrorfans auf einen VR-Ableger zu Little Nightmares, nun ist er endlich da. Angesiedelt ­parallel zu den Ereignissen aus Teil 2, schlüpft Ihr in die Rolle von Dark Six (einer Art Doppelgänger von Six) und bahnt Euch einen Weg durch fünf inhaltlich abwechslungsreich ­gestaltete Kapitel. Allerdings nicht, wie viele vermutet hatten, aus einer Moss-inspirierter Diorama-Draufsicht, sondern aus der Ego-Perspektive. Das passt prima zum mysteriösen Setting des Spiels und unter­streicht die ­immensen Größen­unterschiede, die seit ­jeher die Reihe prägen.

Da Euer Alter Ego kaum höher ist als ein Aktenordner, wirken alltägliche Dinge wie Stühle, Tische, Regale, Leitern und dergleichen beängsti­gend groß – dienen in vielen Abschnitten aber auch als natür­liche Barrieren, um sich den neugierigen Blicken von schaurigen Antagonisten wie dem Thin Man, der Lehrerin oder dem Schaffner zu entziehen. Abseits spannender Hide-and-Seek-Spielchen und nervenaufreibender Fluchtpassagen (etwa auf dem Dach eines fahrenden Zuges) erwarten Euch kleinere Rätsel, die sich mit kurzer Analyse der Umgebung meist zügig lösen lassen. Den unerreichbar wirkenden Knopf eines Fahrstuhls müsst Ihr beispielsweise durch Bewerfen mit einer Dose aktivieren, während sich eine verschlossene Tür erst dann öffnet, wenn Ihr eine Apparatur durch das Einstöpseln von vier Kabeln mit Energie versorgt. Stürzt Ihr in die Tiefe oder er­wischen Euch Gegner, dürft Ihr es von nicht immer optimal verteilten Checkpoints neu versuchen. Visuell schöpft das Spiel das Poten­zial der Hardware nicht aus, punktet aber mit sehr stimmigem Look und dichter Atmosphäre – nicht zuletzt, weil das Audioteam hier ganze Arbeit abliefert.

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