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Doch anstatt in Echtzeit zu kämpfen, prügelt Ihr Euch hier gemeinsam mit Euren befreundeten Monsties rundenbasiert. Gegner seht Ihr schon von Weitem, bei Berührung beginnt der Kampf. Schleicht Ihr Euch von hinten an, habt Ihr die Initiative. Dabei kontrolliert Ihr nur Eure eigene Figur direkt, die Monsties agieren weitgehend selbstständig und je nach Grad Eurer Bindung mehr oder weniger intelligent. Gekämpft wird nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip mit starken, schnellen und technischen Angriffen, die sich gegenseitig canceln. Erfahrungspunkte steigern Euer Level und damit die Kampfwerte der Hauptfigur und der Monsties. Schlagt Ihr Euch im Gefecht gut, lässt Euch das Monster reiten: So habt Ihr mehr Kontrolle, teilt effektiver aus und könnt auch durchschlagende Spezialangriffe nutzen. Eure Monsties fangt Ihr nicht nach ”Pokémon”-Manier einfach auf der Weltkarte. Stattdessen sucht Ihr zufällig generierte Monstergehege und stibitzt dort die Eier: je besser das Ei, desto stärker das daraus schlüpfende Monstie. So baut Ihr Euch mit der Zeit eine ebenso ausgewogene wie schlagkräftige Truppe zusammen.
Während Monster Hunter Stories 2: Wings of Ruin auf PS4 bis auf die höhere Auflösung und die bessere Bildrate weitgehend dem Switch-Vorbild entspricht, wurde der 3DS-Erstling für die Neuauflage komplett überarbeitet und grafisch in etwa auf das gleiche Niveau gebracht. Ausdrucksstarke Anime-Charaktere und wunderbar bunte Hintergründe sehen hübsch aus, auch wenn die Geometrien oft eher etwas einfach gehalten sind. Vielen Arealen merkt Ihr die Handheld-Herkunft noch etwas an: Es gibt zwar große, freie Bereiche, aber die sind nicht allzu detailliert und häufig voneinander getrennt. Die Bildrate ist auf PS4 angenehm flüssig, die Ladezeiten sind kurz und als Bonus lockt die neue Sprachausgabe: Alle wichtigen Figuren und Events wurden auf Englisch und Japanisch vertont – das gab es auf 3DS noch nicht!









Mag die Reihe lieber als die „großen“ Episoden.