Monster Hunter Tri – im Klassik-Test (Wii)

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Meinung

Max Wildgruber meint: Auch wenn Capcom sich diesmal sichtlich Mühe mit dem Solo-Modus gegeben hat – Monster Hunter bleibt ein Multiplayer-Vergnügen! Wenn ich nicht weiß, dass mich bei der nächsten gemeinsamen Jagd meine Kumpels wegen meiner geilen neuen Rüstung beneiden, bin ich einfach weniger motiviert, zehnmal dasselbe Ungetüm zur Strecke zu bringen, um die nötigen Rohstoffe zu sammeln. Zumal Capcom auch auf dem Wii am vergleichweise sperrigen Kontrollschema der Vorgänger festhält, das zwar mit einiger Einarbeitungszeit ­superexakte Manöver ermöglicht, Gelegenheits- oder Rollenspieler ohne ­Action-Erfahrung aber leicht abschreckt. Trotzdem hatte ich auch während der Solo-Jagden meinen Spaß, schmunzelte über die beknackte Musik beim Fleischgrillen oder Chachas extravagante Masken und staunte ein ums andere Mal, wenn ein perfekt animierter Riesenkoloss durchs Unterholz brach und mich mit gebrochenen Knochen zurück ins Basislager prügelte. Grafisch ist Monster Hunter Tri eine urzeitliche Wucht, was nicht zuletzt ein Grund dafür ist, dass ich dem Multiplayer-Test freudig entgegengrinse.

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