Monster Hunter World: Iceborne – im Test (PS4)

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Natürlich ist die Umgebung nur eine Gefahr, vor allem ihre ­Bewohner lassen nicht mit sich spaßen. Über 15 mal kleine und oft genug ziemlich große neue Kreaturen erwarten Euch – die neuen Drachenältesten sind natürlich die spektakulärsten Gegner, aber auch etablierte Kreaturen wie Glavenus und ­Nargacuga lehren das Fürchten. Selbst neue Formen von alten ­Bekannten haben es in sich: Das Gift eines Viper Tobi-­Kadachi ist viel unangenehmer als die Elektrizität seines regulären Cousins. Und wenn Ihr mit dem normalen Paolumu in World gut klarkommt, so sind der spektakulär gefärbte Nachtschatten-­Paolumu oder ein Wasser Pukei-Pukei noch einmal ganz andere Kaliber, selbst wenn Ihr schon die besten Waffen und Rüstungen der Ur-Version freigespielt habt. ­Gerade dann ist der Meisterrang eine wichtige Erweiterung – der stellt nun den höchsten Schwierigkeitsgrad dar und lockt mit knallharten Monstern und jeder Menge neuer Ausrüstung.

Tatsächlich werden Veteranen einen gewaltigen Sprung bemerken: Bereits die ersten neuen Teile, die Ihr hier erspielt, haben dramatisch bessere Werte als die bisher besten Stücke. Ebenfalls wichtig sind die erweiterten Sockel für Verbesserungen: Der neue Viererslot gibt mehr Freiheit bei der Auswahl, so könnt Ihr auch mal zwei Vorteile wie bestimmte Resistenzen oder eine höhere Chance auf kritische Treffer genießen. Stichwort genießen: Auch neben der Monsterjagd gibt es nun einiges zu tun. Ein wunderbar durchgeknalltes Mini­spiel um die Palicos, die Möglichkeit auf bestimmten Kreaturen zu reiten, heiße Bäder, eine eigene Unterkunft, die Ihr ganz nach Wunsch gestalten dürft, und eine praktische Kamera bieten eine Menge Inhalt. Auch in Sachen Handlung legt Capcom noch mal einen drauf, gerade die Nebenfiguren sind hier besser geschrieben als noch im Ursprungsspiel.

Das Durchspielen des regulären Monster Hunter World ist wie bereits erwähnt Voraussetzung für den Iceborne-Genuss. Wer das Original auf PS4 oder Xbox One besitzt, holt sich für 39,99 Euro die Erweiterung als Download, für 10 Euro mehr gibt es eine Deluxe-Edition mit mehr Krimskrams. Wer dagegen frisch ­einsteigt, freut sich über die verpackte ”Master Edition”: Die kostet etwa 60 Euro und enthält sowohl das Originalspiel als auch die Erweiterung – mehr Jagdfreuden bekommt man kaum für sein Geld.

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John Spartan
8. September 2019 17:49

Also an Komplexität mangelt es dem Spiel wirklich nicht. Nach 25 Stunden Spielzeit kommt immer noch das ein oder andere Tutorial um die Ecke.

T3qUiLLa
6. September 2019 17:24

casualisierung?…naja ich würds eher komfortoptionen nennen.
mecker nicht bevor du es nicht selber gespielt hast, besonders als alter mh fan 😉
am spielprinzip hat sich nix geändert. du jagst monster…
ich würd dir empfehlen, dir deine eigene meinung zu bilden.

Seppatoni
6. September 2019 10:59

Ich habe hunderte Stunden mit MH auf Wii, WiiU, 3DS und Switch verbracht. Bei letzterem habe ich immer noch einige Ziele zu bewältigen.

MH World liegt hingegen seit Monaten originalverschweisst und unangetastet neben meiner One. Nachdem mich bereits der eine oder andere Jagdkollege vor der Casualisierung des Spielprinzips durch MHW warnte, habe ich mich nie wirklich rangewagt. Solange ist Iceborn auch kein Thema

T3qUiLLa
6. September 2019 10:38

spiel des jahres….da kommt nix mehr.
alles andere ist nur nette dreingabe, long live the king!
nach über 300 std gehts rein in iceborn, hatte gestern pünktlich um 0 uhr gestartet. ich freu mich auf die schlaflosen nächte!

Bishamon30
5. September 2019 17:00

hatte mal Monster hunter für psp, hat mir gut gefallen.
werd mir Monster hunter world vielleicht auch holen.

John Spartan
4. September 2019 18:35

Da man für das Add-On HR 16 braucht, habe ich noch ein bisschen im Grundspiel zu tun.

senser
4. September 2019 17:52

Erst einmal bin ich von ab. Grade 150 Stunden im hauptspiel verbracht und erst einmal gesättigt. Aber der Tag wird kommen.

Spacemoonkey
4. September 2019 17:27

ich glaub ich hab bock drauf. muss mal rausfinden wie weit ich im hauptspiel bin