MotorStorm: Apocalypse – im Klassik-Test (PS3)

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Nach schlammigen Schluchten und staubigen Fels-Plateaus (MotorStorm), Dschungel-, Vulkan- und Wasserpisten (MotorStorm: Pacific Rift) sowie Eis- und Schnee-Umgebungen (MotorStorm: Arctic Edge) haben die englischen Evolution Studios für MotorStorm: Apocalypse eine von einem Erdbeben erschütterte Stadt zum Spielplatz für die todesmutigen Offroad-Piloten auserkoren. Das wirkt angesichts der aktuellen Naturkatastrophe in Japan natürlich eher zynisch und deplatziert – wer das jedoch ausblenden kann, freut sich auf einen ebenso vielgestaltigen wie actiongeladenen Abenteuerspielplatz. Schließlich kann man mit Call of Duty & Co. ja auch eine Menge Spaß haben, obwohl stets irgendwo auf dem Globus ein bewaffneter Konflikt Menschen in den Tod reißt.

Erneut steht Euch ein wilder Mix an Fahrzeugklassen zur Verfügung: Von den sensibel zu fahrenden und im Zweikampf fragilen Motorrädern und Quads über wendige Buggys und pfeilschnelle ­Supersportwagen bis hin zu behäbigen Lkws und wuchtigen Monster Trucks ist alles verfügbar, was mindestens zwei Räder hat. Obwohl sich alle Vehikel immer noch spürbar unterschiedlich fahren, hat die Serie nun den letzten Rest Simulationsballast abgeworfen – zugunsten flotterer Kontrollen, höherer Unfalldichte und eines bisweilen irren Tempos. Zudem erholt sich der Boost viel schneller und die Zeit, die ein Crash (passiert manchmal alle zehn Sekunden) kostet, wurde drastisch reduziert.

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