NBA 2K6 – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Raphael Fiore meint: Spielerisch schwächer als das Xbox- und PS2-Pendant: Eigentlich hätte Take 2s NBA 2K6 mindestens mein ‘Gut’-Konterfei verdient. Denn keine Basketballsimulation bietet derartig ausgefeilte Spiel-Modi. Besonders die leicht zugängliche, aber äußerst fordernde ‘24/7’-Spielvariante macht Laune. Leider kränkelt die Xbox-360-Version an Unpässlichkeiten, die Ihr in der Xbox- und PS2-Fassung nicht vorfindet. Die Gegner-KI stellt sich teilweise äußerst ungeschickt an und Ihr schnappt der Konkurrenz bei Einwürfen ungewohnt oft den Ball weg. Auch die häufigen, unschönen Clippingfehler tauchen in nahezu jedem Spiel auf. Zudem missfällt die dezent hakelige Steuerung. Dafür bremsen die Entwickler den leicht chaotischen Spielablauf der Xbox- und PS2-Version und bescheren Profi-Ballern eine komplexe Simulation. Einsteiger fühlen sich aber rasch überfordert und müssen mit langer Eingewöhnungszeit leben. Trotz akribischer Kleiderphysik kann NBA 2K6 grafisch mit dem arcadelastigen Klassenprimus NBA Live 06 nicht mithalten. Dafür überzeugt der effiziente ­Online-Modus mit leichter Handhabung und zahlreichen Gimmicks.

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