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Dabei zahlt sich die Kenntnis der Umgebung aus: Diese steckt voller Alternativrouten neben der Hauptfahrbahn, die allerdings nicht immer eine Weg- oder Zeitersparnis mit sich bringen. Eine vorsichtige Fahrweise solltet Ihr vergessen: Wer stets im Gegenverkehr unterwegs ist, viel driftet oder nur knapp Unfällen entgeht, lädt seinen Turboschub auf. Spektakulär wird es, wenn sich die Polizei einmischt: Bei ’Hot Pursuit’-Rennen tun Cops alles, um Euch mit abgeworfenen Nagelbrettern, Straßensperren oder die Bordelektronik störenden Magnetimpulsen aufzuhalten. Wehrlos seid Ihr nicht, denn je höher Euer Rang steigt, desto mehr Bordwaffen habt Ihr: Feuert Nagelbretter und Impulse (auch auf die Konkurrenz), ein Störsender schützt vor Attacken und der Superturbo lässt Euch Hören und Sehen vergehen. Alternativ wechselt Ihr auf die Seite der Guten und macht Euch daran, Raser zu stellen: Schrottet z.B. innerhalb des Zeitlimits eine Mindestzahl an Verkehrsrowdys.
Die Grafik von Hot Pursuit läuft zwar ’nur’ mit 30 statt 60 Bildern pro Sekunde, das passiert aber so stabil wie noch nie in der Need for Speed-Historie. Die lizenzierten Boliden glänzen mit vielen Details und schickem Schadensmodell. Die Umgebung setzt auf Natur und wirkt nicht so spektakulär wie etwa Burnout Paradise, lässt aber in ihrer Gesamtwirkung sämtliche Need for Speed-Vorgänger außer Most Wanted hinter sich. Die Fahrzeuge fühlen sich erstaunlich schwer an und reagieren nicht so flink wie gewöhnliche Arcade-Flitzer, doch ein Hauch Anspruch tut dem Fahrgefühl durchaus gut. Letztlich erfüllt Hot Pursuit vielleicht nicht ganz die hohen Erwartungen, die man beim Namen Criterion stellt, doch eins schafft das neue Need for Speed auf jeden Fall: Es ist ein rundum gelungener Vollgasspaß und macht damit seinem Namen alle Ehre.










