Need for Speed II – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Als erklärter Fan des ersten Teils bin ich enttäuscht. Die enorm schnelle Grafik zuckt beim Auftauchen gegnerischer Fahrzeuge und ist teils erschreckend schmucklos. Endlose Canyons, öde Waldgebiete und triste Stadtabschnitte dominieren das Bild. Mit dem nochmals drastisch gesteigerten Tempo reduziert sich der Titel zum ­actiongeladenen Reaktionsspiel, bei dem der Info-Teil mit technischen Beschreibungen völlig fehl am Platze ist: Diese Fakten passen mit dem super-simplen Hoch­ge­schwin­digkeitsgerase einfach nicht zusammen. Gelungen ist wie immer die edle Präsentation und die Menüführung: Wäre die Grafik so flüssig und die Steuerung so ausgereift wie bei Porsche Challenge, wäre NFS 2 ein Knaller. So hinkt das Design dem der Kon­kurrenz um Jahre hinterher und wirkt mit Pseudo-Realitätsanspruch geradezu kindisch.

Rasanter Nachfolger, dessen Handling und Grafik nicht mit der aktuellen Rennspiel-Elite mithalten kann.

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