Need for Speed II – im Klassik-Test (PS)

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Gut ein Jahr nach dem ersten Need for Speed-Wettbe­werb auf der Playstation hat Electronic Arts erneut acht für Normalsterbliche unerschwingliche Sportwagen in einem Rennspiel nachgebildet. Dieses Mal ist die Auswahl noch exotischer geworden: Mc Laren F1, Ford GT90 oder Isdera Commendatore 112i kennen nur eingefleischte PS-Fanatiker.

Nach einem edlen FMV-Intro wählt Ihr entweder Einzelrennen, Turnier- oder Knockout-Modus an. Beim Turnier müßt Ihr jedes der sechs Einzelrennen gewinnen, um eine geheime Strecke zu erspielen, beim Knock­out wird nach dem Rennen das jeweilige Schlußlicht disqualifiziert. Ihr studiert für jedes Auto technische Details, Videos führen Euch realistisch die Beschleunigungsleistung der Nobel-Karossen vor Augen. Durch eine neuentwickelte Grafik-Engine sind die Rennen jetzt noch schneller. Zwar dürft Ihr zwischen einfachem Arcade- und ­anspruchsvollerem Simulations-Fahrver­halten wählen, doch die rasend schnell vorbeizischende Grafik läßt Euch nur wenig Zeit, filigrane Steuer- und Drift­manöver zu vollführen. Selbst nach ­einem der berüchtigten 360-Grad-Überschläge setzt Euch das Pro­gramm schnurstracks wieder in der passenden Richtung auf den Asphalt und Ihr verliert kaum Zeit. Vier Perspektiven, darunter zwei aus dem Cockpit, lassen sich mit der Dreiecks-Taste durchschalten, doch nur mit einer erhöhten Ansicht könnt Ihr die Schärfe der Kurven rechtzeitig einschätzen.

Um sich in der gnadenlos rasanten Jagd besser zurechtzufinden, darf der angehende KFZ-Mechaniker an Getriebe, Bremsen und Spoilern schrauben. Zwei Spieler gleichzeitig toben sich im Split-Screen-Modus aus: Hier sind nur Einzel- und Knockout-Rennen erlaubt, außer­dem fällt die An­sicht mit eingeblendetem Cock­pit weg. Die Grafik zuckelt jedoch relativ stark und läßt nur eingeschränkt direkte Fahrzeug-Kontrolle zu. Bestzeiten und erspielte Kurse bzw. Geheimautos speichert Ihr auf Karte oder hängt Euch einen Paßwort-Zettel an’s Armaturen­brett. Analoge Pads und Lenkräder werden natürlich unterstützt, die Ein­stellungen ebenfalls gespeichert.

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