Neptunia Riders VS Dogoos – im Test (PS5)

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Eigentlich ist es ja nicht automatisch eine ­schlechte Idee, einer schon fast 15 Jahre alten Rollenspiel-­Reihe neue Seiten abgewinnen zu wollen. Zumal die Neptunia-Abenteuer mit ihrer schrulligen Welt und ihren Charakteren mehr Potenzial für gewitzte Ableger hätten als so mancher ernsthafte ­Kollege. Was sich die Entwickler von Compile Hearts aber bei Neptunia Riders VS Dogoos gedacht haben, bleibt uns ein Rätsel.

Wie schon angeklungen ist, ­bekommen Fans diesmal eine neue Ausrichtung vorgesetzt, die sich in etwa als ”Motorrad-­Katamari-Arena-Duelle” zusammenfassen lässt. Dabei schwingen sich die Heldinnen auf Bikes und müssen in kurzen Zwei-gegen-Zwei-Gefechten (wobei Ihr aber stets nur alleine mit KI-Kollegen agiert) möglichst flott 100 in der Gegend herumlungernde Dogoos (Hundewesen meist in Tropfenform – die Dragon Quest-Slimes lassen grüßen) sammeln, bevor es das andere Team schafft. Zwar gibt es diverse Details wie Ausrüs­tung, Bewaffnung, Attacken und Umgebungshindernisse, letztlich fahrt Ihr aber eher planlos herum und hofft, dass Euch keiner den hinten anwachsenden Dogoo-Wust wieder abknöpft. Für das Design der auf fünf Welten aufgeteilten 15 Levels wurden Neptunia-­typische Umgebungen und auch die Technik recycelt: Erneut werden selbst auf der PS5 enttäuschende 30 fps und wenige Details geliefert. Und sogar die belanglosen Storyhäppchen wirken diesmal so, als ob keiner Lust gehabt hat, mehr als das Nötigste zu tun.

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