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Eine Besonderheit ist, dass jede Klinge eine Blutrabenform besitzt. Haltet Ihr L2 gedrückt, verwandelt sich beispielsweise Euer Schwert in einen Bohrer oder der Kampfstab in einen Hammer. In dieser Form unterbrecht Ihr mächtige Angriffe Eurer Feinde und teilt mehr Schaden aus. Durch angebrachte Treffer, abgelaufene Zeit oder Finishing-Manöver, die Ihr nach dem Abtrennen von Gliedmaßen ausführen könnt, ladet Ihr die dafür nötige Ninjutsu-Anzeige wieder auf. Die beste Defensive ist daher wie so oft in Ninja Gaiden die Offensive.
Wie in Bayonetta oder Devil May Cry kommt Ihr zwar auch mit dem Spammen von Standardangriffen recht weit, doch Ihr erlernt durch Erfahrung und Münzen etliche neue Kampfmanöver für Waffen oder Euer allgemeines Moveset, die Euch das Leben erleichtern können. Mit einem einfachen Überwurf lassen sich zum Beispiel in einigen Spielabschnitten im späteren Verlauf Feinde zügig in Abgründe befördern. Die ständig steigende Herausforderung und das Meistern der Fähigkeiten sind die großen Motivationstreiber von Ninja Gaiden 4, die Euch durchgehend gut unterhalten.
Neben all den Kämpfen erwarten Euch immer wieder kleine, abwechslungsreiche Geschicklichkeitseinlagen, die kaum fordern und sich etwas ungelenk steuern, aber ab und an diverse optionale Wege für Nebenmissionen und Prüfungen bereithalten. Mal grindet Ihr eine Bahnstrecke entlang, schwingt Euch im Gleitflug durch die Lüfte oder nutzt ein Surfbrett, um Gewässer zu überwinden.
Ein Manko sehen wir in der visuellen Abwechslung. Wohl gibt es einige coole Szenarien wie den Wechsel zwischen zwei Dimensionen oder die Kämpfe in einer Disco, doch immer wieder verbringt Ihr Stunden im gleichen Biom. So hebt sich zwar das Erklettern eines Bergs angenehm vom cyberpunkigen Tokio ab, jedoch fehlten uns hier des Öfteren hübsche, erinnerungswürdige Highlights. Das ist besonders bitter, wenn Ihr später mit Ryu in einer Rückblende im Schnelldurchlauf erneut dieselben Bosse und Areale besucht. Immerhin bringt Euer Lieblingsninja sein eigenes Moveset mit und haut mächtig zu.
Die Technik ist trotz teilweise schick designter Areale angestaubt und spart sich komplexe Lichtspiele und Partikeleffekte oder zerstörbare Vorhänge. Allerdings sorgt PlatinumGames selbst im Grafik-Modus für eine sehr starke und flüssige Performance. Mit dem richtigen Equipment erreicht Ihr bis zu 120 fps. Hier fallen indes immer wieder unscharfe Szenen auf, weswegen Ihr für Euch herausfinden solltet, ob Ihr eine bessere Bildrate oder scharfe Grafik bevorzugt. Wir setzten auf die höhere Bildrate, denn bei den geforderten Reflexen, die speziell im knallharten vorletzten Bosskampf benötigt werden, zählt jede Sekunde.








habs noch nicht durch aber habe meinen spass. kommt für mich zwar nicht an ng1+2 und an deren remaster/sigmas/remakes ran aber wischt mit ng3 locker den boden auf und ist auch endlich mal wieder ein stärkeres spiel von platinum.
Am Anfang muss den Raben Clan Ninja Yakumo mich dran gewöhnen, auch von Gegner und diesen etwas langweilig Sci Fi Setting. Bei Kampfsystem fühlt sich wie früher an, doch Platinum Games neue Feature das Raben Blut hatte ich auf der Gamescom 25 überhaupt nicht verstanden, erst privat hat es mir klickt gemacht.
Am Ende hat es mich verdammt gut unterhalten und ein würdigen Fortsetzung des Ninja Gaiden Serien. Blutig, hart, vielseitig, cool!
Thank you P* ❤️