Ninja Gaiden 4 – im Test (PS5)

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Die knallharte Schnetzel­serie kehrt zurück. Verantwortlich ist dafür niemand Geringeres als Entwickler PlatinumGames, der mit dem neuen Action-Kracher beste ­Erinnerungen an die Frühwerke Metal Gear Rising: ­Revengeance, Bayonetta und Vanquish aufleben lässt.

Fleißige M!-Leser haben bereits mitbekommen, dass der eigentliche Serienheld Ryu Hayabusa einem neuen Ninja das Scheinwerferlicht überlässt: Yakumo. Dessen Raben-Clan ist ein Nachfahre des Dunklen Drachen, der diesmal das cyberpunkige Tokio heimgesucht hat. Der Dunkle Drache konnte zwar weggesperrt werden, doch um ihn zu töten und die Dämonen des Ungetüms endgültig auszulöschen, müsst Ihr ihn erst wieder befreien, indem Ihr mithilfe von Priesterin Seori einige Siegel zerstört.

Damit ist die dünne, aber immerhin klare Story von Ninja Gaiden 4 bereits erzählt. Yakumo zeigt zwar durch seine Unterhaltungen mit seinen Funk-Kameraden ein wenig mehr Persönlichkeit als der wortkarge Ryu, doch baut Ihr kaum eine Verbindung zu den Nebenfiguren auf, die ohnehin meist nicht zu sehen sind. Daher zünden auch die wenigen Story­überraschungen nicht.

Das klang bis hierher wenig vielversprechend, doch den guten Ruf erarbeitete sich die Marke sowieso nicht durch tiefe Charakterstudien, sondern durch fordernde Action und ein grandioses Kampfsystem für Könner. Genau das erwartet Euch in 19 Kapiteln voller linearer und brutaler Missionen.

Vorneweg: Die Kämpfe sind verdammt schnell und sehr herausfordernd. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sind Blocks, ständiges Ausweichen und flotte Spezialangriffe ein Muss, um zu überleben. Nicht selten steht Ihr Gegnermassen gegenüber, die Euch auch aus der Ferne oder im Rücken treffen, wenn Ihr die Bildschirmwarnungen ignoriert.

Gleichzeitig können wir auch eine Entwarnung aussprechen. Wie in einigen Soulslike-Vertretern erleidet Ihr zuerst temporären Schaden, den Ihr durch eigene Schläge negiert. Geschicklichkeitseinlagen und Abstürze bestrafen Euch außerdem mit kaum Lebensverlust. Das Spiel versorgt Euch zusätzlich mit ausreichend Heilitems sowie Wiederbelebungssteinen und erweckt Euch nach einem Tod mit voller Lebensleiste. Auf dem einfachen Schwierigkeitsgrad dürft Ihr außerdem etliche Hilfen anschalten. Aktiviert Ihr alle Assistenten, werdet Ihr sogar zur unverwundbaren Kampfmaschine. Wer also nur die stilvolle Action-Gaudi ohne schweißnasse Hände genießen möchte, wird hier abgeholt.

Grundsätzlich beherrscht Yakumo ein ähnliches Moveset wie Ryu, wodurch Ihr wie gewohnt an Wänden entlangsprinten könnt oder über Wandsprünge höhere Etagen erreicht. Außerdem lernt Ihr im Verlauf vier Waffen zu meistern, die sich je nach Kampfsituation anbieten. Das kennt Ihr bereits aus früheren Ablegern.

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Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

habs noch nicht durch aber habe meinen spass. kommt für mich zwar nicht an ng1+2 und an deren remaster/sigmas/remakes ran aber wischt mit ng3 locker den boden auf und ist auch endlich mal wieder ein stärkeres spiel von platinum.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Am Anfang muss den Raben Clan Ninja Yakumo mich dran gewöhnen, auch von Gegner und diesen etwas langweilig Sci Fi Setting. Bei Kampfsystem fühlt sich wie früher an, doch Platinum Games neue Feature das Raben Blut hatte ich auf der Gamescom 25 überhaupt nicht verstanden, erst privat hat es mir klickt gemacht.

Am Ende hat es mich verdammt gut unterhalten und ein würdigen Fortsetzung des Ninja Gaiden Serien. Blutig, hart, vielseitig, cool!

Thank you P* ❤️