
Seite 1
| Spiel: | Okamiden |
| Publisher: | Capcom |
| Developer: | Capcom |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | DS |
| Erhältlich für: | DS |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 4 / 2011 |
Vier Jahre sind seit dem Erstling Okami auf der PS2 vergangen. Damals hatte die Göttin Amaterasu in der Gestalt eines weißen Wolfs der Welt wieder Farbe und Frieden gebracht. Im DS-Nachfolger kehrt ihr Sohnemann Chibiterasu auf die Erde zurück – diesmal in Gestalt eines süßen Wolfswelpen. Die neue Bedrohung gleicht dennoch der alten: Die Welt hat ihre Farbe verloren und Dämonen bedrohen die Bewohner. Chibiterasu benötigt für seine Mission zudem die Hilfe der Pinselgötter und deren Malfähigkeiten.
Auf seiner Reise erforscht das Tierkind Täler, Dörfer sowie Berge in Cel-Shading-Optik und greift auf dasselbe Utensil wie in Okami zurück: den Pinsel. Per Schultertasten aktiviert Ihr den Malmodus, um Hindernisse durchzuschneiden, Gegenstände zu verändern oder Gegner anzugreifen. Mit dem Pinsel erschafft Ihr neue Wege oder baut Brücken, um Abgründe sicher zu überqueren. Während der Pinselei folgt Ihr vorgegebenen Konturen, die verschiedenen Pinseltechniken erlernt Ihr aber erst im Laufe des Abenteuers. Je langsamer Ihr dabei den Pinsel führt, desto dicker wird die Linie. Ebenso lasst Ihr wieder Bäume erblühen und die Sonne am Himmel scheinen. Nach und nach bringt Ihr so Farbe in die hübschen Landschaften. Dennoch solltet Ihr keine Zeit verplempern, denn Euer Tintenfass leert sich beim Zeichnen. Nachschub findet sich meist in zerstörbaren Krügen oder bei besiegten Feinden.
Kommt Ihr Gegnern nahe, schaltet das Spiel in eine Kampfarena. Hier laufen die Auseinandersetzungen wie im Vorgänger ab: Auf Knopfdruck weicht Ihr aus, schlagt und hüpft um die oft überzähligen Feinde. Via Pinselstrich plättet oder betäubt Ihr zudem die Fieslinge. Bei Bossen solltet Ihr dagegen fix den versteckten Schwachpunkt finden und ihn mit der richtigen Zeichentechnik bearbeiten.
Tatkräftige Unterstützung erhaltet Ihr von Nebencharakteren, die als Reiter fungieren. Euren Partner setzt Ihr jederzeit mit der X-Taste ab – entweder, um ihn zum Warten zu verdonnern oder damit er Feinde aufhält. Ebenso darf er via Pinselei zu bestimmten Punkten gesteuert werden, die Chibiterasu nicht erreichen kann. Dazu zeichnet Ihr einfach den Pfad, den er beschreiten soll. So löst Ihr im Teamwork Schalterrätsel, um Wege zu öffnen oder um an Schatzkisten zu gelangen. Zudem unterstützen Euch die verschiedenen Begleiter tatkräftig im Kampf.
Neben der Hauptquest stehen allerlei Nebenaufgaben an, die Ihr von Bewohnern erhaltet. So sucht Ihr mal nach gestohlenen Pötten oder organisiert Sake. Nach Abschluss schenken Euch die freudigen Auftraggeber Glückssymbole, die Eure Stärke und das Pinselreservoir steigern.
Mit dem Erlernen immer neuer Fähigkeiten eröffnen sich vorher verschlossene Bereiche – die oft linearen Höhlenabschnitte, Bergpässe und Dörfer erforscht Ihr folgerichtig nach und nach. Letztere erweisen sich mit ihren Geschäften als Itemfundgrube.










