Pathfinder: Kingmaker Definitive Edition – im Test (PS4)

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Die Welt erkundet Ihr mithilfe einer Landkarte, auf der eine kleine Figur auf vorgegebenen Wegen entlangbewegt wird – ähnlich wie in Pillars of Eternity 2. An interessanten Orten kann man zu einer Gebietskarte wechseln, die dann in isometrischer Sicht erkundet wird; manchmal werden Euch auch kleine Geschichten in Form illustrierter Buchepisoden vorgestellt, die wie ein Textadventure funktionieren (auch hier bietet sich ein Vergleich mit Pillars of Eternity an). Zudem erlebt Ihr Zufallsbegegnungen beim Wandern auf der Landkarte, die meist in Kämpfen enden.

Habt Ihr den Hirschkönig besiegt, gehören die Raublande Euch, Ihr werdet Herrscher über eine Baronie. Nun beginnt der zweite, deutlich größere Teil von ­Pathfinder: Ihr habt jetzt neben dem bloßen Abenteurerleben auch Verpflichtungen für Euer Land: Gefahren abwehren, Gebäude und Infrastruktur bauen, Rohstoffe und Geld besorgen – hier kommen einige Simulations- und Planungs­elemente auf Euch zu. Auch schwere Entscheidungen müsst Ihr treffen: Wollt Ihr ein gütiger Herrscher sein oder Eure Untertanen mal so richtig schröpfen? Natürlich begebt Ihr Euch samt ­Gefolge noch immer auf Abenteuerreise, verkloppt ­Monster und Banditen – entweder in Echtzeit oder in rundenbasierten Kämpfen. Die Umstellung funktioniert jederzeit komfortabel per Stickdruck. Im Echtzeit-Modus sind Kämpfe stets pausierbar, bei der rundenbasierten Form habt Ihr sowieso genug Zeit zum Planen; allerdings dauert das Gehacke dann auch deutlich länger.

In den Optionen könnt Ihr unzählige Einstellungen individualisieren, angefangen beim Schwierigkeitsgrad, der neben sechs Voreinstellungen in zig Unterkategorien fein justierbar ist. Ihr könnt entscheiden, wann automatisch pausiert wird, oder das HUD detailliert konfigurieren – ähnliche Freiheiten bieten Ausrüstung und Charakterentwicklung Eurer Helden. Das gemeinsame Inventar erlaubt es, jede Menge Kram herum­zuschleppen, doch selbst so seid Ihr irgendwann überlastet und müsst Dinge zurücklassen – denn es gibt viel einzusammeln. Sind Eure Recken erschöpft oder verletzt, hilft klassisches Rasten – die Zeit kann genutzt werden, um auf die Jagd zu gehen, Essen zu kochen und das Lager zu verteidigen. Unterm Strich bietet Pathfinder also das komplette Iso-Rollenspiel-Paket plus Königreichsmanagement.

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MontyRunner
I, MANIAC
MontyRunner

Genau mein Ding. Leider wieder ein Mammutspiel.