Pikmin 3 Deluxe – im Test (Switch)

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Manch einer mag sich über die vielen Wii-U-Ports für die Switch echauffieren. Fakt ist aber: Die ältere Konsole erreichte nur einen Bruchteil der Absatzzahlen, deshalb sind die Umsetzungen für die meisten Switch-Besitzer keine simple Zweitverwertung, sondern tatsächlich die erste Gelegenheit, Spiele wie Pikmin 3 überhaupt zu genießen. Also stürzen Alph, Charlie und Brittany jetzt auch auf der Switch über dem Planeten der Pikmin ab. Die Umsetzung hält sich eng ans Wii-U-Original, lockt aber nicht nur mit dem bereits enthaltenen Download-Inhalt der Originalversion, sondern auch ein paar Extra-Missionen vor und nach dem eigentlichen Abenteuer: Freut Euch über ein Wiedersehen mit Captain Olimar!

Wie immer lenkt Ihr Eure wachsende Pikmin-Truppe durch die Gegner, sammelt Ressourcen und lasst sie gegen Feinde kämpfen. Dabei nutzt Ihr die individuellen Eigenschaften der fünf Pikmin-Typen. Ein Zeitlimit ist vorhanden, allerdings ist das weitaus flexibler als noch im ersten Pikmin – je mehr der (immer noch herrlich gestalteten) ­Früchte Ihr sammelt, desto mehr Tage habt Ihr zur Verfügung. Ein neues und optionales Tipp-System gibt Neulingen auf Wunsch Hinweise, wo es am besten weitergeht. Auf der Wii U wurde das GamePad für die Karte genutzt, die ruft Ihr jetzt über die Plus-Taste auf, was mindestens genauso gut funktioniert. Willkommen ist auch die Unterstützung der Pointer-Funktion der Joy-Cons beim Zielen – das funktioniert nicht dramatisch besser als die reguläre Steuerung, aber es ist allemal schön, die Wahl zu haben.

Etwas sparsam waren ­Nintendo und Konvertierungspartner Eighting dagegen in Sachen Technik: Pikmin 3 Deluxe läuft ebenso wie das Vorbild in einer 720p-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde – das ist zweckmäßig, aber über ein wenig aufgemotzte Optik hätte sich sicherlich niemand beschwert.

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Anonymous
Anonymous
8. Dezember 2020 14:31

Ich hatte viel Spaß mit den Titel, auch wenn die Story relativ flott durchgespielt war.