Pirates: The Legend of Black Kat – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Beim Klabautermann nochmal, nach den ersten etwas drögen Spielminuten hätte ich nicht gedacht, dass Westwoods Freibeuter-Saga noch einen derartigen Reiz entwickeln würde. Zu Beginn schippert Ihr nämlich noch etwas ziellos durch die Gewässer, dann aber geht die Gaudi richtig los. Wenn während der spannenden Hochsee-Bombardements die Kanonen krachen, Feind-Fregatten unter spektakulären Explosionen und Feuerfontänen in die Luft gehen und das Digi-Orchester zu dramatischen, filmreifen Klängen ansetzt, entwickelt sich erstklassiges Piraten-Flair. Auf Umwelteinflüsse wie Wellengang oder Windstärke müsst Ihr dabei zwar verzichten, dank sinnvoller Extrawaffen und motivierender Aufrüstmöglichkeiten bietet das actionreiche Schiffeversenken aber dennoch angenehmen Taktik-Tiefgang. Die Inselerkundungen können da leider nicht mithalten: Kilometerlange Märsche und die trotz verschiedener Gegner abwechslungsarmen Fechtduelle machen die Schatzsuche recht langatmig. Freibeuter-Fans und Anhänger des etwas anderen Action-Adventures erwartet jedoch ein stimmungsvolles und motivierendes Hochsee-Epos.

Atmosphärisches Piraten-Abenteuer mit spektakulären Schiffsgefechten, aber etwas eintönigen Landgängen.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound
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Max Snake
27. Februar 2021 15:13

Leider auch das letzten Spiel von Westwood Games.