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| Spiel: | Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Spike Chunsoft |
| Genre: | Rollenspiel |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 4 / 2020 |
Im Herbst 2006 erschienen die ersten beiden Versionen von Pokémon Mystery Dungeon in Europa: Team Rot auf dem GBA und Team Blau auf dem DS nahmen das schon länger bekannte Rogue-Prinzip – zufällig generierte Dungeons und Gegner, die nur agieren, wenn Ihr auch etwas tut – und machten es auch für Neulinge verdaulich. Im Vergleich zu Genrekollegen wie Shiren the Wanderer werden Rückschläge weit weniger drakonisch bestraft und man ist generell um einiges netter zum Spieler. Auf diesen Episoden der später auch auf 3DS und Wii aktiven Reihe basiert das überraschend erweiterte Switch-Remake.
Ihr erwacht auf einmal im Körper eines Pokémon und bevor Ihr Euch verseht, seid Ihr auch schon mittendrin in Eurer ersten Rettungsaktion! Nachdem ein Pokémon-Kind aus einer gerade erschienenen Erdspalte geholt wurde, gründet Ihr mit Eurem neuesten Poké-Kumpel ein Retterteam und nehmt von nun an Aufträge an. Die führen Euch in klassische Rogue-Dungeons: Ihr seht das Geschehen aus der Vogelperspektive und bei jedem Besuch werden die mehrstöckigen Labyrinthe neu generiert. Erst zu zweit, nach kurzer Zeit dann auch zu dritt strolcht Ihr durch die Gänge und Kammern, sucht nach den zu rettenden Pokémon und prügelt Euch mit ein paar weniger gut gelaunten Artgenossen. Einen eigenen Kampfbildschirm gibt es nicht, der Schlagabtausch findet direkt auf der Karte statt. Das sieht nicht spektakulär aus, geht aber umso flotter von der Hand. Statt auf Waffen setzt Ihr auf typische Pokémon-Talente: Ihr habt vier Angriffe zur Verfügung, wer Element-Stärken und -Schwächen nutzt, der kann schnell im Kampf die Oberhand gewinnen. Ebenso ist es möglich, zwei Angriffe zu einer Aktion zu verbinden. Aber Vorsicht, das kostet Ausdauer: Neben Eurer Lebensenergie habt Ihr eine Hungerleiste. Leert sich diese, verliert Ihr auch langsam Lebenskraft – geht also nicht ohne ein paar saftige Äpfel und ein paar Heilbeeren in die Dungeons. Gelegentlich bekommt Ihr es mit einem Boss zu tun, und manch ein besiegter Gegner ist von Euch so beeindruckt, dass er sich Euch gerne anschließt – ab mit ihm ins Rettercamp!









Bei der Demo hats mich so schnell geschaudert, dass ich das nach 2 Minuten wieder ausmachen musste. Meiner Meinung nach ist das Spiel viel zu gut weggekommen. Das wirkte auf mich ziemlich lieblos, wenn ich ehrlich bin. Naja, ein tiefer Eindruck fehlt mir natürlich, aber die Wertung scheint mir schon arg hoch zu sein, dafür, dass ich den 1. Eindruck einfach furchtbar fand.