
Meinung
David Mohr meint: Kaum ein Actiontitel lässt Euch so viel Freiraum wie Psi-Ops: Nicks vielfältige Fähigkeiten auszuloten, macht einen Heidenspaß. Ob Ihr Feinde per Telekinese durch die Luft fliegen lasst oder in ihre Gedanken eindringt, um sie zu willigen Werkzeugen zu machen – endlich gibt Euch ein Spiel genug Möglichkeiten an die Hand, um eine fast perfekte Illusion von Handlungsfreiheit aufkommen zu lassen. Aber warum nervt ein so intelligent gestaltetes Spiel mit ständig neu auftauchenden Gegnern, an Stellen, die gerade erst gesäubert wurden? Dafür sowie für die etwas lahme Story gibt’s Punktabzug. Etwas abwechslungsreichere Schauplätze hätten Psi-Ops ebenfalls gut gestanden, denn im Prinzip streift Ihr von einem tristen Industrieblock zum nächsten. Das allerdings dank 60-Hertz-Unterstützung äußerst flüssig, mit schicken Effekten und gefälliger Grafik – die auf der Xbox noch einen Tick besser aussieht. Explosionen und Maschinengewehrfeuer erlebt Ihr auf beiden Konsolen dank Surround- bzw. Dolby-Digital-Unterstützung hautnah mit, dafür fällt die musikalische Untermalung nicht weiter auf – weder positiv noch negativ.









Hört das mit Cliffhanger auf? Hab es auch noch ungespielt im Regal rumstehen…
Ein absolut klasse Titel, sofern ich mich richtig zurück erinnere. Zumindest in der Uncutversion. Auf die Fortsetzung warte ich bis heute?
Das Spiel war für mich so ein kleiner Überraschungshit. Zuerst wollte ich es gar nicht, habe es dann aber doch gekauft und auch sehr viel Spaß damit auf der PS2. Meine US-Version steht heute noch im Top-Zustand im Regal.