Quake 4 – im Klassik-Test (360)

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Nicht selten laufen Eure Aufträge nach dem Schema ‘Begleite Techniker A zur Schleuse B’ ab. Habt Ihr ­besagten Helfer am Schalter­terminal abgeliefert, erhaltet Ihr vom Kommandanten via Funkspruch neue ­Einsatzziele: ‘Zurück zum Team und die Stromversorgung im zerstörten Hangar XY wiederherstellen’. Dass dabei bereits gesäuberte Areale noch­mals durchstiefelt werden ­müs­sen, bleibt nicht aus – immerhin garnieren ständig neue Feindeshorden die steril-kalten Metallflure. Mord­lüsterne Mensch-Maschinen und kraftstrotzende Kampfkolosse atta­ckieren Euch ohne Unterlass, suchen hinter Kisten Deckung und feuern aus allen Rohren. Um gegen Riesenspinne oder fliegenden Robotergladiator bestehen zu können, klemmt sich ­Kane in einigen Abschnitten hinters Steuer von Panzer oder Mech. Mit ­unendlich Munition und schützender Stahlhaut (die sich selbstständig auflädt) rollt bzw. stampft Ihr durch felsige Außenareale, schaltet mit kna­t­terndem Bord-MG Geschütztürme aus und holt die Brut mit gezielten Raketentreffern vom Himmel.

Nach gut einem Drittel Eures Rachefeldzuges landet Kane auf dem ­Labortisch der skrupellosen Strogg. Was zunächst wie das wenig ruhmreiche Ende Eurer Mission anmutet, entpuppt sich als wahrer Segen. Selbst halb Mensch, halb Maschine entkommt Ihr den Fängen Eurer Häscher: Fortan seid Ihr schneller, verfügt über eine größere Lebensleiste und tankt an den großzügig verteilten Strogg-Inter­faces neue Energie.

Stellt sich die Frage ‘Wie steht’s mit dem Mehrspieler-Part?’ – schließlich verdankt die ­Serie ihre Prominenz nicht unerheblich den wegweisenden Multiplayer-Modi. Auch Quake 4 bietet die bewährten, knallharten Schießereien. Bis zu acht Ballerfreunde knallen sich auf hervorragend ­ausbalancierten Maps die ­Kugeln um die Ohren – egal ob in ­‘Deathmatch’-, ‘Team’- oder ‘Capture The Flag’-Variante. Allerdings beklagen vor allem Spieler hier zu Lande mangelndes Feindaufkommen – aufgrund der ­Kürzungen der deutschen Version dürft Ihr nämlich nur gegen Besitzer derselben Fassung ran.

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Kikko-Man
14. August 2023 18:34

@Jack
Quake 2 64 war klasse. Waren ja die selben Entwickler wie bei Doom 64 und Quake 64. Man konnte sehen, wie die mit jedem Spiel das N64 besser ausreizten und die technischen Schwaechen des N64 meisterten.
Q2 64 hatte fuer ein N64-Spiel scharfe Grafik und eine hohe Bildrate. Dazu kam das komplett neue Leveldesign, ohne das backtracking des PC-Originals. Top Ego-Shooter fuers N64. Mit der Pad-Steuerung hatte ich null Probleme.

JACK POINT
14. August 2023 4:47

Die können gern Quake 3 und 4 nochmals auf alle aktuellen Konsolen in aufgehübschter Form auch noch bringen.

Hatte mich schon gefragt, wann eine aufgebesserte Quake 2-Version kommt und letztens wie ein Schnitzel gefreut es in den Online-Stores zu sehen und das wo ich vor nicht so langer Zeit erst Quake 2 per Game Pass am PC anfefangen hatte. Und ich hatte davon damals diese noch nie gespielt. Nur mal später die N64-Version, die ich recht lahm fand. Klar ist halt keine Maus & Tastatur-Steuerung gewesen, denn fürs N64-Pad erscheint mir das Spiel etwas zu schnell, da bremst das N64-Pad das Spiel stärker aus als andere Titel kam mkr vor.

torcid
11. August 2023 23:57


Die 360 Disc war auch die beste Quake 2 Umsetzung (bis gestern Abend! 🙂 )

https://www.youtube.com/watch?v=DFYjSkUdfb4

Quake 3 lohnt sich auch nicht. Gibt schon Quake Live für MP und SP Kampagne hat es halt auch nicht wirklich gehabt…

rainer1402
11. August 2023 13:48

Von Quake 4 hätte ich gerne eine Umsetzung. Danke!

Nipponichi
11. August 2023 10:49

Mir hatte Quake IV durchaus gefallen auf der 360. Da das Spiel bei uns in Deutschland nur stark geschnitten erschien, kaufte ich mir damals die US-Version.

Die zusätzliche Disc mit Quake II, war natürlich auch ein Highlight. Alleine schon deshalb hat sich die US-Version damals gelohnt.

Cyberdemon
11. August 2023 7:25

Die UK-Version trumpfte damals auch noch mit einer Beilage ganz groß auf: Quake II wurde als CD-Zugabe mitgeliefert 🙂