
Meinung & Wertung
Ulrich Steppberger meint: Eindringlichkeit und das Ausloten moralischer Grauzonen fallen in Quarantine Zone weniger überzeugend aus als etwa bei Papers, Please!. Dass einige Abläufe unhandlich und auf Dauer zu monoton sind sowie eine richtige Story vermisst wird, lässt sich nicht leugnen. Trotzdem hat mich die Rolle als Entscheider über Leben und (Un-)Tod gefesselt, weil es zugleich morbide und motivierend ist, sich um alles zu kümmern. Die audiovisuelle Inszenierung mag nur mittelmäßig sein und der Management-Aspekt wirkt unterentwickelt – doch der Reiz, eine Zombie-Katastrophe aus einem anderen Blickwinkel zu erleben, gleicht das aus.
Düster-zynische Bürokratie- und Basisbausimulation in der Apokalypse – grobschlächtig, aber faszinierend.
| Singleplayer | ![]() | 72 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
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