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| Spiel: | Resident Evil Requiem |
| Publisher: | Capcom |
| Developer: | Capcom |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch 2, XSX |
| USK: | 18 |
| Erschienen in: | 4 / 2026 |
Wie die Zeit rennt: Vor mittlerweile 30 Jahren hob Capcom Resident Evil aus der Taufe. Seitdem hat sich die ikonische Survival-Horror-Marke mal mehr, mal weniger aus der Not heraus radikal neu erfunden. Spätestens seit Resident Evil 7 läuft es aber durchweg prächtig für die Serie, hat man doch offenbar die ideale Balance zwischen Nostalgie und Innovation gefunden. Passend zum runden Geburtstag schöpft das Team um Director Koshi Nakanishi nun aus dem Vollen, um nicht nur den nächsten großen Eintrag in die Hauptreihe, sondern gleichermaßen ein ambitioniertes Best-of der Seriengeschichte aufzutischen. Ein Konzept, das über weite Strecken begeistert und gerade langjährige Fans belohnt. Gänzlich ohne Stolperfallen kommt Resident Evil Requiem aber nicht aus.
Requiem rückt Neuzugang Grace Ashcroft in den erzählerischen Fokus. Ein heikler Auftrag führt die junge FBI-Agentin zum Auftakt an den Ort, an dem ihre Mutter – Alyssa Ashcroft – einst gewaltsam ums Leben kam. Acht Jahre später scheint nun die Tochter im Visier der nebulösen Peiniger. Die Ereignisse überschlagen sich und treiben Grace widerwillig in die Heilanstalt von Rhodes Hill. Solltet Ihr unsere Preview-Berichte verfolgt haben, wisst Ihr natürlich, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Im Gegenteil: In den finsteren Innereien des Hospitals wimmelt es nur so vor Zombies und anderen Bedrohungen – und mit eben diesen setzt Ihr Euch in der ersten Hälfte des Spiels auseinander.
Um es gleich vorwegzunehmen: Mit seinem durchdachten Spieldesign, einer aufregend-beklemmenden Atmosphäre sowie den schaurigsten Serienmomenten seit Teil 7 liefert Requiem in den ersten Stunden nichts Geringeres als Resident Evil in Bestform. Ob Ihr nun angesichts übermächtiger Verfolger hektisch die Beine in die Hand nehmt, Euch zum Sparen von Munition (die fällt streckenweise sehr knapp aus) an Zombies vorbeischleicht oder serientypische Rätsel löst, um neue Wege zu erschließen – Requiem verbindet bewährte Serienbausteine zu einem stimmigen Gesamtbild auf Spitzenniveau. Neue Elemente wie das Sammeln und Nutzen von Blut als Ressource fügen sich dabei organisch in die Spielerfahrung und laufen nie Gefahr, Störfaktor zu sein.









Mir hats auch sehr gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt wäre für mich der anfängliche Raccoon-City-Part, der für mich zu sehr nach Call-of-Duty-Bürgerkriegs-Stadt anmutet (ehrlich mal, Soldatenzombies mit Mörser-Geschossen – was soll der Käse?) und dass Leon so unpersönlich mit nem Tracking-Armband statt nem schrulligen Händler seine Transaktionen tätigt.
Ansonsten aber sehr sehr schöner Teil 🙂
Mein Lieblingshorror-Teil bleibt aber Resi 2 Remake (weil furchteinflößender), mein Lieblingsaction-Teil das 4er Ramake (weil mehr Abwechslung).
Bin froh das Requiem so geworden ist, weniger Grace und mehr Leon hätte mich auch nicht gestört.
Test und Wertung gehen für mich persönlich (anders als bei „Village“😇) hier völlig in Ordnung.
Obwohl sich mit dem zweiten Durchspielen einige meiner kleineren Kritikpunkte an „Requiem“ relativiert haben (nicht alle), bleibe ich persönlich aber dabei, dass die Teile 7 & 8 das Beste bleiben, was Resident Evil bisher hervorgebracht hat -zumindest wenn ich die Retro-Brille abnehme.
Da kommt für mich tatsächlich auch keins der Remakes dran: In RE 2 stören mich der Tyrant in allen vier Durchläufen + vor allem die leider völlig verhunzten Parallelstränge, was vermutlich am Budget lag. Teil 4 gefällt mir zwar durchgehend deutlich besser als das Original, aber war halt so im Großen und Ganzen nie mein Lieblingsresi.
Auch Requiem toppt (meiner Meinung nach) Biohazard und Village nicht – dennoch haben wir es hier aber mit einem wie auch ich finde sehr guten Survival-Horror/Survival-Action Hybrid zu tun und einem würdigen neuen Vertreter meiner Lieblingsreihe.
Die Grace-Parts liefern tollen Survival Horror (wenn auch allerdings mit etwas viel vom Gleichen), technisch wie atmosphärisch ist das Teil voll auf der Höhe, es spielt sich tadellos und wartet inszenatorisch auch wieder mit einigen Highlights auf, da ist Resident Evil ohnehin immer stark drin.
Ich mochte auch sehr, dass das Tempo nach den drei sehr kurzen, aber durchgehend sehr rasanten Leon-Parts (die die Anspannung zwischen den längeren Grace-Abschnitten regelmäßig etwas auflockern) nach dem Schauplatzwechsel spürbar heruntergefahren wurde. So kommt auch bei Leon Erkundung rein und das Geisterstadt-Szenario kann seine Atmosphäre schön ausspielen, zwischendrin dann immer wieder „Gegnernester“, damit man genug zu tun bekommt. So ist garantiert, dass sich das Game nie „zu locker“ spielt, auch bei Leon bleibt die Atmosphäre ab Raccoon City durchgehend zumindest noch „vage unheimlich“. Woran auch der ausgezeichnete Score seinen Anteil hat.
Nicht gebraucht hätte ich die Kinderpassage (samt möglichem on-screen Kindertod, das Thema ist mir persönlich auch so schon hart genug) und den blonden Herrn mit dem angeklebten Cape (der zum Glück nicht zuviel Screentime bekommt). Und ich gehe bei der Kritik am letzten Leon-Laborpart mit -das war nach dem guten Grace-Teil an der selben Location hintenraus mehr Fleißarbeit als Wow-Effekt. Dafür fand‘ ich dort aber super gemacht, wie sich Leons Zustand immer wieder eintrübt. Ich spiele beide Kampagnen in Ego-Sicht, kann daher nicht sagen wie diese Momente in Third-Person wirken, aber die waren in Ego-Sicht echt unheimlich.
Mein persönlicher „Highlight Moment“ war übrigens der Sprint mit Grace die Treppe hoch, während ihr da hektoliterweise Blut entgegenfließt. Völlig drüber, aber großartig drüber, „Resident-Evil-drüber“ gewissermaßen😊
Auch den unerwarteten Plot-Twist um Grace fand’ ich sehr gelungen.
In meinem Gesamtranking ohne Retrobrille schafft „Requiem“ es bei mir in die Top 5.
Richtig gespannt bin ich nun auf das wohl als Nächstes kommende Remake von Code Veronica. Da hatte man im Lightgun-Shooter „Darkside Chronicles“ bereits Teile der Story überarbeitet -leider nicht unbedingt zum Besten. Auch Weskers früheres Auftreten in der „X“-Version fand‘ ich damals nicht gut. Von daher hoffe ich, dass man da nun mit demselben glücklichen Händchen und dem sicheren Gespür rangeht, wie es bei Teil 4 der Fall war, dann könnte es -genug Entwicklungszeit & Budget vorausgesetzt- ein richtiger Knaller werden.
@ captain carot
Das was Du da schreibst stimmt natürlich. Gebrauchte Spiele, die nicht mehr benötigt werden, kann man natürlich verkaufen um in neue Spiele zu investieren. Stimmt schon.
Ich hatte eigentlich was ganz anderes gemeint.
Ich habe übrigens auch die Regale übelst voll mit gebrauchten Spielen die ich zwangsläufig irgendwann mal verkaufen muss. Sicher wird der Punkt kommen an dem es nur eine unerwünschte Last ist. Ich glaube, an dem Punkt kommt fast Jeder früher oder später mal. Das denke ich.
Ich kenne selbst irgendwelche riesen Neo Geo Fans von damals die alles verkauft haben. Alles weg. Zeiten ändern sich. Kann man so sehen. Muss man aber nicht.
Ich will nochmal erwähnen, dass ich Xbox und PlayStation zur Heimkonsole (in den Einstellungen) erklärt habe und damit auf keine Internetverbindung angewiesen bin. Hab jeweils 4tb Festplatten dran und habe mir meine offiziell gekauften digitalen Inhalte mehrmals auf mehrere Festplatten gesichert.
Ich habe es schon seit dem Start zuhause als physische Version für PS5, kam aber noch nicht dazu, es zu zocken. Momentan war Zockerei recht wenig, ich bin aber auch noch gerade an Silent Hill f dran. Aber gleich danach geht es mit Resident Evil los.
Ich bin gespannt, wie es auf mich wirkt, wenn es erst einmal los geht. Spaß werde ich damit auf alle Fälle haben. Bis auf den originalen Teil 4, haben mir alle Spiele der Hauptreihe immer sehr gut gefallen.
@ FirePhoenix
bei Resi kann man sogar sehr viel falsch machen. Siehe Resident Evil 6 😉.
@FirePhoenix – Yep! Spaß hatte ich definitiv. Aber angeschaut hab ichs seither auch nicht mehr. Da kitzelt mich das 7ner mehr, das ich immer Mal wieder zwischendurch durchspiele.
Was mir am meisten aufgestossen ist:
Das Waffen Upgrade System macht keinen Spaß, ganz im Gegensatz zu Teil 4 oder 8, wo es m.M.n. spitze ist.
Den Mix aus Grace und Leon find ich sehr gut, Technik fand ich auch top.
Ich bin aber leider auch dabei, dass die erste Hälfte einfach wesentlich besser und interessanter ist. Raccoon City ist dröge, ebenso das Labor. Wieder im Labor, wieder Licker? Da muss mal was neues her!
Die Bosse waren ALLE einfacher denn je, immer sofort geschafft.
Teil 7+8 waren größer und abwechslungsreicher, m.M.n. insgesamt auch besser. Da nutzt mir auch RT nichts, wenn auch die Technik toll ist.
Nichts desto trotz hat es MEGA Laune gemacht, bei Resi kann man nichts falsch machen.
Ich mag das Teil vom technischen Standpunkt her gesehen sehr und mag auch die Abwechslung, aber am Schluss geht dem Game praktisch schlicht die Luft aus.
Puff.
Vorbei.
So durchdacht der Anfang, so geil die Technik, so wenig Energie für den wichtigsten Teil von Requiem – den Endspurt. Da wirkt die Geschichte so zusammengeschustert und schreckt schon fast ab.
Das sieht man auch gut an der Möglichkeit des alternativen Endes – das in Wirklichkeit gar nicht existiert.
Und ich finde es obwohl ich abseits von Nintendo mittlerweile primär digital kaufe schlecht wie sich der Gebrauchtmarkt entwickelt. Worst Case, manche Titel sind zum Beispiel wegen Lizenzen oder weil Abandonware vielleicht irgendwann nicht mehr erhältlich. Best Case, Leute die neue Spiele teilweise über den Verkauf von alten finanziert haben werden weniger Geld fürs Hobby haben und wer wenig Kohle hat dem bleiben nur noch Sales oder Abos.
Ich hoffe mal dass es nur Getrolle war, andernfalls ist das ein extrem kurzsichtiger Kommentar.
@ Runner
Was bezweckst Du mit Deinem zweiten Absatz? Willst Du unbedingt provozieren?
Irgendwie schön das bekannten Setting wieder zu sehen, aber am Ende nur eine Kulisse, statt ikonische eines spanischen Dorf. Ansonsten war Resi 9 mit Grace einen intensiv Horror Erlebnis. Glaube der Screenshot hätte mich einige Momente verraten.
Ich habe den Test schon im Heft ausführlich gelesen. Kevin ist wirklich ein sehr grosser Fan. Was er alles weiss. Nicht schlecht.
Ich find aber, dass der Unterschied zwischen 1. und 2. Spielhälfte zu kritisch betrachtet wird. Mir würde es wahrscheinlich garnicht so auffallen weil ich nicht über so etwas nachdenke. Ich werde es mir auf jeden Fall auch noch holen. Die Szenen aus Let s Play s sehen echt unglaublich aus. Der Aufwand der dahinter steckt muss unfassbar gewesen sein. Die Szene mit der Spinne ist der absolute Wahnsinn. Ich war jetzt so beschäftigt mit anderen Spielen. Ich muss es mir aber unbedingt kaufen. Da gibt es nichts.
Und selbstverständlich nicht gebraucht sondern Neu im Laden oder im Store. Ich würde es als undankbar und respektlos ansehen, mir das Spiel gebraucht zu kaufen und damit dem Hersteller dahinter kein Geld dafür zu geben. Ich finde es gut das der Gebrauchtmarkt kleiner wird. Schade nur für die kleinen aber feinen Spieleläden. Aber das ist der unaufhaltbare Lauf der Zeit.