Quartet – im Test (Switch)

0
5
Zurück
Nächste

Meinung

Thomas Nickel meint: Kaum kam ich mit Zauberin Cordelia früh im Spiel in einem unerwarteten Wild-West-Szenario an, da war es um mich geschehen. Ich wollte mehr über die Welt und ihre Bewohner wissen und konnte den Controller bis zum Finale nach gut 20 Stunden nicht aus der Hand legen. Die Entwickler führen hier eine der sympathischsten und interessantesten Heldentruppen der letzten Jahre zusammen und erzählen eine ­Geschichte mit wunderbaren Wendungen und ein paar überraschend emotionalen Momenten. Auch die Mechaniken dahinter funktionieren sehr gut: Quartet erfindet das Rollenspiel-Rad nicht neu, mischt aber gekonnt Bausteine und Versatzstücke bekannter Abenteuer mit eigenen Ideen. Der Schwierigkeitsgrad ist durchgehend fair und auch mal fordernd – Ihr solltet Elemente und Statusmagie auf keinen Fall ignorieren! All das macht Quartet zum Rollenspiel-Geheimtipp des Sommers. Es ist eine Freude, die herrlich gepixelten Städte, Steppen, Wälder und Höhlen zu durchqueren und den Geheimnissen der Welt auf die Spur zu kommen. Und wenn sich das zunächst recht lineare Spiel zum Ende hin öffnet, schlagen auch Entdeckerherzen höher.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen