Raskulls – im Klassik-Test (360)

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Auf den ersten Blick wirkt Raskulls wie ein traditionelles Jump‘n‘Run, hinter der gelungenen Aufmachung verbirgt sich aber eine fordernde Rennerei mit feinem Humor. Kernstück ist die Mega Quest, in der Ihr in die Knochen unterschiedlicher, knuffiger Totenkopf-Männchen schlüpft. Als Drache, Ninja oder König ist es Eure Aufgabe, ein mächtiges Artefakt vor den Piratten zu retten. Gegen die Uhr oder weitere Raskulls hastet Ihr durch 2D-Levels, wo immer wieder Anhäufungen von Blöcken den Weg versperren, die Ihr mit Schlägen Eures Zauberstabes nach und nach in Luft auflöst – dafür stand unverkennbar Mr. Driller Pate. Da Euer Stab nur eine geringe Reichweite besitzt, wird der Spielfluss durch das teilweise mühsame Abbauen der Blockformationen immer wieder gebremst.

Mit etwas über 60 flott bewältigten Levels fällt der Umfang der Mega Quest recht übersichtlich aus, dafür überzeugen Abwechslung und der fordernde Schwierigkeitsgrad. Neben normalen Rennen absolviert Ihr Checkpoint-Läufe, versucht Euch mit einer begrenzten Zahl an Schlägen durch die Barrieren zu kämpfen, kreiert mit Eurem Zauberstab aus den Blöcken bestimmte Formen, entschärft Bomben oder versucht, einem Laserstrahl zu entkommen. Für die Mehrspieler-Modi gilt diese Abwechslung leider nicht: Sowohl lokal als auch online messt Ihr Euch lediglich in normalen Rennen. Dafür kommen hier Mario Kart-typische Items besser zum Tragen, mit denen Ihr Euren Gegner beispielsweise aus der Distanz einen Blitz vor den Totenschädel knallt. Obwohl die Duelle gegen bis zu drei Rivalen durchaus Spaß machen, neigt das Geschehen dazu, chaotisch zu werden.

Flotte, auf Dauer etwas oberflächliche Hüpferei mit Rennspiel- und ”Mr. Driller”-Anleihen.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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