Resident Evil: Operation Raccoon City – im Test (360)

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Wir erinnern uns an den Ausbruch des T-Virus, ein Labor in Raccoon City bringt den Zombieerreger unter die Leute. Jetzt muss der Umbrella-Konzern alle Beweise verschwinden lassen: Dies bewerkstelligt ein sechsköpfiges Himmelfahrtskommando, für das sich bis zu vier Spieler freiwillig melden dürfen.

Die Koop-Kampagne führt Euch durch diverse Schauplätze der Stadt wie Friedhof, Labor- und Lagerkomplex: Ihr ballert in Third-Person-Manier auf Zombies, Mutanten, ein konkurrierendes Team der Regierung und Resi-Promis wie Leon S. Kennedy und Claire Redfield. Der Mix aus Monstern und militärisch geschulten Elitetruppen macht die Gefechte interessant: Soldaten etwa lassen sich anschießen, damit Zombies vom Blutgeruch angelockt werden. Andererseits könnt Ihr Euch selbst infizieren, dann geht Ihr auf Freunde los. Des Weiteren sind Trickmanöver möglich, da die sechs entwickelbaren Spielfiguren einige Spezialitäten auf Lager haben. Der Tarnexperte kann sich z.B kurz unsichtbar machen, während die Psi-Söldnerin die Kontrolle über infizierte Feinde übernimmt – so lässt sich geschickt Unruhe zwischen den Feinden stiften. Oder wollt Ihr Gegner durch die Wand erspähen? Mit der Wärmesicht kein Problem! Zahlreiche große und kleine Fähigkeiten schaltet Ihr nebst den Extrawaffen mit Erfahrungspunkten frei. Teamgeist ist auch beim Einsatz der sammelbaren Extras gefragt, denn Ihr müsst mit begrenzter Munition und wenig Heilitems klarkommen. Das gilt auch für die Obermotzkämpfe, in denen Ihr mit Ablenkungsmanövern taktisch agiert und ansonsten unhandliche Waffen wie Raketen- und Flammenwerfer einsetzt. Einige dieser Elemente funktionieren nur im Team-Modus, da die einsetzbaren KI-Kameraden lediglich Standardgegner sinnvoll bekämpfen – auf Heilung braucht Ihr gar nicht erst zu hoffen! Deshalb ist solo schon die normale Schwierigkeitsstufe knackig, der erste Obermotz wird Euch einige Nerven kosten.

Ergänzend zur Kampagne wetteifern Team Umbrella und Team Government in vier Mehrspieler-Modi, in denen ebenfalls Zombies und Mutanten mitmischen: Die Rivalen kämpfen im Team-Deathmatch, um Beweise oder überlebende Zeugen. Zudem setzt Ihr Euch beim ’Survival’ aus der Todeszone ab: Hier müsst Ihr schnell das Ziel erreichen, denn die Plätze im Rettungshubschrauber reichen nur für ein Team.

Die deutsche Version ist geschnitten: Es fehlen abtrennbare Gliedmaßen sowie verunstaltete Leichen.

  • schlagt Euch im Team durch Raccoon City
  • 6 entwickelbare Elitesoldaten
  • viele Trickmanöver möglich
  • trotz Cut-Version ordentliche Bluteffekte
  • dumpfe Kameraden-KI im Solo-Modus

Oliver Ehrle meint: Als Fan der raren Team-Shooter trifft Operation Raccoon City meinen Geschmack: Im Vergleich zu Lost Planet 2 sind mehr Teamaktionen und -taktiken erforderlich, was das Zusammenspiel deutlich spannender gestaltet. Wer aber solo oder mit egoistischen Mitspielern zockt, wird einigen Frust erleben. Die präsente Handlung bringt zusätzlich Dramatik ins Spiel und mit den vielen Trickmanövern lassen sich auch bekannte Abschnitte auf neue Weise angehen. Die düsteren Schauplätze schaffen eine gruselige Stimmung, sind grafisch aber nicht so spektakulär wie beim Alien-Bruder. Bei den Talenten mischt sich Nützliches mit Überflüssigem: Eine ”Es droht Gefahr!”-Anzeige (muss man kaufen) wirkt im Zombieland lächerlich. Die Mehrspieler-Modi mit Mutanten klingen reizvoll, konnten zum Testzeitpunkt aber noch nicht gespielt werden.

Diesmal kämpft Ihr für die Bösen: gruseliger Team-Shooter in der berühmten Zombiestadt mit arglistigen Taktiken!

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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4. April 2012 15:18

Finger weg von dem Müll, das Ding ist nur für beinharte Resident Evil Fanboys erträglich.

Sonderfall
4. April 2012 14:43

Bei dem game merke ich an keiner stelle das sich dort jemand Mühe gegeben hat. Auch Spielerisch hat es so seine Macken.Unabhängig von der Wertung, zockt es an bevor ihr es kauft.

Matthias Schmid
4. April 2012 1:06

@schabracken_honecker: stimmt. gut erkannt.

ameisenmann
4. April 2012 0:50

Traurig, dass sie dann nicht mal einen Splitscreen Modus eingebaut haben, wenn das Game solch ein Müll im Single Player sein soll :/ Sont hätte ich es gekauft. Mit RE5 hatten/haben mein bester Kumpel und ich sehr viel Spaß im splitscreen modus 😛 Hoffentlich wird RE6 wieder einen haben!

3. April 2012 23:57

hab das spiel und finde die wertung gerechtfertigt! alleine schrott im multiplayer top!!!

DER-TIMSTER
3. April 2012 19:34

@ Tapir_ErichDie Mondlandung wurde getürkt, Der 11. September ist ganz allein von Bush geplant worden, in Area 51 sind Aliens gelandet und überhaupt sind alle MANIAC-Wertungen gekauft. Ach nee, die Zeitschrift gibt es gar nicht, alles gefaked! ALLES!

Tapir_Erich
3. April 2012 18:17

…ist natürlich völliger Zufall, dass der “”auffallend positive”” Test erst onlinegeht, nachdem die “”auffallend zufällig geschaltete”” Anzeige zu eben jenem Spiel offlinegegangen ist und ein eventueller Zusammenhang somit nicht mehr so augenscheinlich ist…

semmelboesel
3. April 2012 17:37

Wow, da seid ihr aber einer der wenigen, die solch eine hohe Wertung geben.

3. April 2012 16:23

Die Wertung ist absolut in Ordnung. Bei CoD verweist auch immer jeder auf den Multiplayer, wenn die hohen Wertungen gerechtfertigt werden. Es ist ein guter, absolut auf Teamplay ausgelegter Shooter, der motiviert und dazu noch RE-Setting bietet. Ich und drei weitere Unbekannte hatten ein spaßiges Wochenende mit dem Spiel, dem weitere folgen werden.Ich kann das ständige Gemäkel daran nicht verstehen und auch nicht mehr hören. Das Spiel wird noch mal als Geheim-Tipp gehandelt, wenn das so weitergeht 😉

3. April 2012 14:02

Mutig, dass ihr den Test online stellt.