Rockstar Games präsentiert Tischtennis – im Klassik-Test (Wii)

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Auf der Xbox 360 war Rockstars Tischtennis ein gelungenes Sportspiel (siehe MAN!AC 07/06), aber erst auf Nintendos Wii entfaltet das virtuelle Ping Pong sein ganzes Potenzial. Schließlich liegt es auf der Hand, die Wii-Fernbedienung wie einen Tischtennisschläger zu schwingen und den Ball übers Netz zu dreschen.

Doch so simpel ist das Ganze nicht: Denn im Gegensatz zur Tischtennis-Disziplin in Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen entscheidet nicht der Schlagwinkel der Remote über den Spin. Vielmehr müsst Ihr in jeder der drei Kontrollvarianten per Steuerkreuz bestimmen, ob die weiße Kugel mit Topspin, Unterschnitt oder Seitwärtsdrall auf die gegnerische Plattenhälfte fliegt. In zwei Varianten kommt zusätzlich die ’Gestensteuerung’ zum Einsatz: Um zum Beispiel einen Ball in die rechte Ecke des Kontrahenten zu spielen, schwingt Ihr die Fernbedienung aufwärts und nach rechts; bei der Einstellung ’Kontrollfreak’ bewegt Ihr Euren Sportler zusätzlich manuell via Analogstick des Nunchuks. Bei der dritten Kontrolloption (’Scharfschütze’) legt Ihr mit dem Analogstick fest, wo die Zelluloidkugel aufschlagen soll: Einfach in die gewünschte Richtung drücken! Das hört sich alles furchtbar kompliziert an, ist es aber nur bedingt: Nach einigen Trainingsrunden flutschen die Kontrollen wunderbar – probiert auf jeden Fall alle Varianten aus, denn jeder hat andere Vorlieben.

Davon abgesehen, bietet das Wii-Tischtennis dieselben spartanischen Modi wie das Xbox-360-Original – in abgespeckter Optik natürlich. Aber Letztere ist hier eh nicht entscheidend: Es kommt schlussend­lich auf das Spielgefühl an!

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