Rooms: The Main Building – im Klassik-Test (DS)

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Ein Geschenk versetzt Euch unversehens in eine merkwürdige Parallelwelt, in der Ihr Hotelzimmer durchqueren müsst: Diese bestehen aus einzelnen Feldern, die sich wie bei klassischen Schieberätseln bewegen lassen – allerdings immer nur das, in dem Ihr gerade steht. Ziel ist es, vom Startpunkt den Weg zur Ausgangstür zu finden, doch das gestaltet sich alles andere als leicht. Ihr kämpft gegen Widrigkeiten wie verschlossene Durchgänge oder Wände, die Eure Bewegungsfreiheit einschränken. Zum Ausgleich erhaltet Ihr immer mehr Hilfsmittel: Auf Leitern klettert Ihr hoch und runter, mit Telefon-Teleportern transportiert Ihr Euch zu entfernten Feldern. Per Schrank-Maschine tauscht Ihr im Handumdrehen ganze Bereiche, Sprengstoff reißt Barrieren ein und die kuriose U-Bahn erlaubt es, alle Blöcke zwischen den einzelnen Stationen anzusteuern.

Das klingt komplex? Genau das ist der Haken an Rooms, denn durch die vielen Elemente wird die eingängige Grundidee mächtig verkompliziert. Selbst die angebotenen Hilfefunktionen gerieten kryptisch – steckt Ihr in einer Sackgasse, gibt es prompt keine konkreten Hinweise. So kommt regelmäßig Frust auf, wenn Ihr mal wiederholt darauf hoffen müsst, doch noch irgendwie den rettenden Einfall zu haben.

Die eigentlich stilvolle Grafik tut Euch ebenfalls keinen Gefallen, da Übersichtlichkeit bei der optischen Gestaltung offenbar die zweite Geige spielte. So steht sich Rooms letztlich selbst im Weg und wird vom Rätselspaß für alle zum Fall für hartnäckige Knobler.

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