Rune Factory 5 – im Test (Switch)

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Kaum wacht Ihr mit dem klassischen Gedächtnisverlust im idyllischen Örtchen Rigbarth auf, schon habt Ihr alle Hände voll zu tun: Man rekrutiert Euch für die Organisation SEED, die nicht nur für Ordnung sorgt, sondern den Einwohnern auch bei allen anderen kleinen und großen Problemen zur Seite steht. Und hinter dem Haus, da ist ein Feld, das könntet Ihr doch eigentlich bestellen. Ach, und angesichts zahlreicher Junggesellen und Junggesellinnen – da ist doch bestimmt auch jemand für Euch dabei, oder? Warum lernt Ihr nicht mal die sportliche Lucy kennen? Oder die freundliche Priscilla? Auch Schmiede-Lehrling Martin ist gar nicht mal so barsch, wie er zunächst rüberkommt. Und wenn es etwas exotischer sein darf, bieten sich etwa der tierisch-herzliche Marukamo oder der rothaarige Fuuka an, die es nicht so ganz mit der menschlichen Sprache haben. Neu und positiv: Gleich­geschlechtliche Ehen sind nun eine Selbstverständlichkeit.

Es gibt also eine ganze Menge zu tun – da ist es gut, dass Euch Rune Factory 5 zu nichts zwingt und auch zu nichts hetzt. Ihr seid auf Action und Abenteuer aus? Na gerne doch! Ihr wollt Monster fangen und zähmen? Dann kümmert Ihr Euch eben darum. Ihr wollt das Feld bestellen und so die Kasse etwas polstern? Auch das ist kein Problem. Es gibt natürlich einen übergeordneten Plot, der gerade im späteren Spielverlauf weder mit Drama noch mit potenziellen Ende-der-Welt-Gefahren spart – nur Ihr alleine entscheidet, wann Ihr Euch dem tatsächlich widmen wollt. Zeit spielt aber dennoch eine Rolle: All Eure Aktivitäten in Rigbarth dauern und irgendwann ruft unweigerlich das Bett – Ihr wollt Euch ja nicht überanstrengen. Ebenso stehen immer mal wieder im Kalender wichtige ­Termine und Feste an. Und habt Ihr einen Bewohner oder eine Bewohnerin von Rigbarth besonders in Herz geschlossen, solltet Ihr natürlich besser auch nicht seinen oder ihren Geburtstag vergessen.

So bietet Rune Factory 5 eine runde Mischung unterschiedlicher, sich aber doch gekonnt ergänzender Spielelemente, die man eigentlich so schon aus früheren Episoden kennt. Teil 5 bringt diese aber in die dritte Dimension: Die Kamera ist jetzt für gewöhnlich hinter Eurem Helden oder Eurer Heldin platziert und ist auch frei drehbar.

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Harvestella von SE spricht mich da alleine vom ersten Trailer her deutlich mehr an.