Meinung
Thomas Nickel meint: Irgendwie fühlt es sich immer noch surreal an, ein deutsch untertiteltes Sakura Wars zu spielen. Umso mehr freut es mich, dass Sega das Comeback größtenteils gut gelungen ist. Die optimistisch-enthusiastische Stimmung hat sich seit den 1990ern nicht verändert, die neuen Figuren müssen sich vor ihren Vorgängern nicht verstecken und auch die Inszenierung kann sich sehen lassen. Schnitt, Animationen, Zwischensequenzen – all das spielt in einer völlig anderen Liga als die austauschbare B-Ware, die andere Hersteller im Monatstakt auf den Markt werfen. Auch auf Fanservice-Schmierlappigkeit verzichtet Sakura Wars: Selbst wenn Ihr Seijuro als dreisten Spanner spielt, werden Sakura, Hatsuho und Co. nicht lüstern objektifiziert – alle Charaktere sind runde, vielseitige Persönlichkeiten mit eigenen Zielen und Träumen. Die Actionkämpfe lassen mich als Serienveteran seit Saturn-Tagen allerdings schlucken: Klar, auch die taktischen Gefechte der Vorgänger waren jetzt nicht anspruchsvoll, aber harmonierten einfach besser mit den eigentlichen Themen und dem Adventure-Part.
Ulrich Steppberger meint: Im Gegensatz zu Thomas habe ich keine Sakura Wars-Erfahrung, bin dafür aber großer Visual-Novel-Fan – und genau dieser Aspekt des Melodramas kommt nahe heran an meine Idealvorstellung für das exotische Genre. Die Charaktere sind durchgehend interessant, vor allem die Mimik ist großartig animiert und Gespräche sind wunderbar lebendig – auch wenn es irritiert, dass immer wieder vermeintlich wichtige Szenen ”stumm” bleiben. Wegen der kompetenten, aber kaum länger im Gedächtnis bleibenden Action-Einlagen (die zum Finale hin etwas überhand nehmen) muss man Sakura Wars ehrlich gesagt nicht spielen, aber als Mischung mit dem gewissen Fernost-Etwas lohnt es sich dennoch.










Wenn’s jetzt noch für die Xbox käme würde ich es mir wohl holen.
Wie jetzt?Keine Schmierlappichkeit??
Dann nehme ich das aber nicht mit auf die Insel 🙂
Also ich habs gestern durchgedaddelt mit 64% trophy score auf mehr hab ich aber kein bock mehr.
War ganz gut aber imo keine 80% wert. Die Story war mir etwas zu abgedreht, dieses ständige „wir sind eine Familie und zusammen schaffen wir alles“ ging mir ab und an etwas zu weit.
Die kämpfe waren ein schlechter scherz, wenig bis gar kein anspruch und eigentlich nur drauf holzen. Der rpg Anteil war auch ein witz, keine level ups, keine neuen skills bzw talente.
Für mich war es eher eine 70-75%, einen Nachfolger würde ich mir aber trotzdem kaufen, weil es mich doch unterhalten hat.
Auch wenn ich hin und her gerissen war, weil ich es nicht mag in Serien mittendrin anzufangen (da die Vorgänger hier nie erschienen sind) habe ich es mir direkt geholt. Liebe Valkyria Chronicles und das hier ist von den selben Machern (und da ist mir die Rahmenhandlung auch schnuppe, da stechen neben dem Gameplay eher die Charaktere und das Design heraus.)
Sega macht in lezter Zeit vieles richtig und übersetzt endlich seine (Nischen)-Spiele auch in anderen Sprachen außer englisch. Das kann ich nur unterstützen.
Das ist mein erstes Sakura Wars Titel die ich zocke. Schön das die deutsche Texten sauber geschrieben sind und die Charakteren Sympathie, vor allem die Mädel finde gefällt mir als diese Moe. Schade das im Text nicht Tite Kubo der Bleach Zeichner steht.
Das die Kämpfe nur ein leichte Kost bietet, kann ich nach einigen Runden hinwegsehen, weil die Visual Novel doch mehr im Fokus steht. Jedenfalls ist Sakura Wars mein Geheimtipp dieses Jahres. Danke SEGA.
Jetzt wünsche mir Sakura Wars 1 – 4 mit Übersetzung. Es gibt Fan – Patch für den 1. Teil auf dem Saturn, sich dafür es umbauen zu lassen halte ich mich daraus.
sieht super sympathisch aus, werd ich mir vllt mal bei gelegenheit gönnen sofern mich ff14 los lässt.
danke für den test 🙂