Schnupferich: Die Melodie des Mumintals – im Test (Switch)

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In seinen (ganz) jungen Jahren hat der Verfasser dieser Zeilen die Abenteuer der Muminsippe regelmäßig im Fernsehen verfolgt, sie dann jedoch aus den Augen verloren. Vor allem in ihrer skandinavischen Heimat müssen die fast wie Nilpferde aussehenden, von der Autorin Tove Jansson anno 1945 erdachten Trolle aber wohl ungebrochen populär sein, denn aus Norwegen erreicht uns nun ein neues Mumin-Videospiel – das erste seit einem kaum wahrgenommenen DS-Abstecher von 2010.

Darin schlüpfen wir in die Rolle des kleinen Wichts Schnupferich – einem Freund der Familie, der nach dem Winter zurück ins Mumintal kehrt und dort vom Einzug des Fortschritts erschreckt wird. Konkret will der ”Parkwächter” ebensolche errichten und damit die Natur eindämmen, was Schnupferich nicht zulassen kann. Also zieht er los durch die hübsch gezeichneten Umgebungen des Tals, um Mitstreiter zu finden und Aufgaben zu erledigen. Trotz der kritischen Untertöne ist das Geschehen friedfertig und harmonisch angelegt: Bei den Streifzügen wartende Rätselaufgaben sind sehr simpel gehalten, ­Sprünge können nicht schiefgehen, gefährliche Gegner und ­Energiepunkte gibt es nicht. Im Lauf der Zeit sammelt Ihr drei Musikinstrumente, mit denen Ihr Lebewesen und Objekte beeinflussen und als Helfer einspannen könnt. Gelegentlich müsst Ihr Parklabyrinthe bewältigen, in denen die Sichtfelder der Wächter klar markiert werden – ganz im Sinne, dass auch junge Mumin-Fans damit klarkommen.

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