Sega Soccer Slam – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Was lange währt, wird richtig gut: Ehrlich gesagt hätte ich nie damit gerechnet, dass Sega die lange Pause bis zur PAL-Veröffentlichung für Verbesserungen bei der Gamecube-Fassung nutzt – hierfür gibt’s ein dickes Extralob. Dank der Euro-Mühen wird die ohnehin schon spaßige Kickerei nochmal deutlich aufgewertet, denn die versteckten Teams sorgen für die nötige Prise Zusatzmotivation, um auch Solisten länger am Ball zu halten. Das Geschehen auf dem Feld ist genau genommen recht simpel, da aufwändige Aktionen wie Killer-Kicks im Verhältnis zu schlichten Direktabnahmen zu wenig Erfolg versprechend ausfallen. Die tolle Grafik mit den wunderbar witzig animierten Charakteren und der flotte Spielablauf sowie die einwandfreie Steuerung locken Euch aber immer wieder zu einem Match ans Pad – und als Mehrspieler-Spaß ist Soccer Slam sowieso ein Hit, auch wenn die zwei Minispiele recht lieblos ausfielen. Gamecube- und Xbox-Fassung fallen technisch und spielerisch praktisch identisch aus, PS2-Bolzer müssen dagegen Abstriche in Kauf nehmen: Auf ihrer Konsole drückt schwächere Optik und zäherer Spielfluss den Spaß leider spürbar nach unten.

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