Sega Soccer Slam – im Klassik-Test (PS2)

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Segas Sport-Planungen blei­ben für Normalsterbliche ein Buch mit sieben Siegeln: Die in den USA so populären 2K3-Basketball- und Eishockey-Titel werden uns Europäern momentan ebenso hartnäckig vorenthalten (EA freut’s) wie die PS2-Umsetzung von Virtua Tennis 2. Besser sieht’s zum Glück mit den weniger ernsthaften Sportarten aus: Nach dem Gamecube-exklusiven Beach Spikers dribbeln nun die Fußballkünstler von Sega Soccer Slam auf allen drei aktuellen Systemen gleichzeitig los.

Ähnlich wie die Konkurrenz von Midway setzt Sega auf den Spaßfaktor und kippt den Großteil der Standard-Fußballregeln über Bord: Pro Team stehen nur drei Feldspieler sowie ein (computergesteuerter) Torwart auf dem Feld, unnötige Komplikationen wie Abseits, gelbe oder rote Karten bzw. der Schiedsrichter selbst wurden weggelassen. Das kleine Spielfeld ist zudem von unsichtbaren Barrieren abgegrenzt – darum gibt es keine Einwürfe oder Eckbälle, der Ball bleibt also ständig in Bewegung. Mit geschicktem Passspiel kickt Ihr das Leder nach vorne, drescht gefährliche Volleyabnahmen auf’s Tor und achtet darauf, nicht vom Gegner umgemäht zu werden. Befindet sich der im Besitz des Balls, attackiert Ihr ihn mit zärtlichen Blutgrätschen oder klaut ihm durch einen geschickten Trick die Kugel vom Fuß. Durch jede gelungene Aktion ladet Ihr eine Leiste am unteren Bildschirmrand auf: Per Knopfdruck verwendet Ihr den Vorrat für kurzzeitige Turbosprints und wuchtigere Schüsse. Ist die Anzeige komplett gefüllt, könnt Ihr die gesammelte Energie zu einem spektakulären ‘Killer-Kick’ nutzen: Legt Ihr einem Teamkollegen den Ball sauber auf, steigt der in einer ”Matrix”-Zeitlupe in die Luft und drischt eine Granate auf’s Tor.

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