Sentient – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Robert Bannert meint: Die Simulation der Charaktere und des Stationsalltags von Sentient sind lebensechter als in jedem anderen Abenteuer: Während Ihr nichtsahnend durch die Station schlappt, geht im Hintergrund das Leben weiter, Psygnosis’ Routinen brüten über selbständigen Individuen. Jeder Schritt und jede Verzögerung können eine unvorhersehbare Handlungswende zur Folge haben, einen endgültigen Lösungsweg gibt es ebenso wenig wie stereotype Charaktere. Leider nutzt Euch der Sim­ula­tions-Schnickschnack hinter der tristen Fassade wenig: Garrit schlendert durch verzerrte und stumme Korridore, der Einstieg in den zähen Plot ist ebenso wenig nachvollziehbar wie Fehltritte. Psygnosis’ Ansatz zur neuartigen Adventure-Simulation verdient Anerkennung, spielbar ist das Herumgelatsche aber nur mit viel Geduld.

Technisch rückständiger Welt-raum-Krimi mit innovativer Cha­rakter-Ökologie. Interessant, aber unhandlich und langatmig.

Singleplayer58
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