Shadow Madness – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

David Mohr meint: Gute Story, Schlechte technik: Shadow Madness bietet unkonventionelle Charaktere – fliegende Köpfe und fassbäuchige Ernte-Roboter mit Strohhut findet man sonst eher selten – in einer fesselnden Geschichte. Das eher westliche Design ist eine Alter­native zu der Flut typisch japanischer Rollenspielkost. Der Wechsel zwischen zwei Handlungs­strängen motiviert längerfristig, und vor allem die sarkastischen Dialoge haben mich begeistert: Endlich mal eine gelungene deutsche Übersetzung. Dem Gegenüber stehen jedoch katastrophale technische Mängel: Vor allem die schlechte Grafik trübt den Spielspaß ungemein. Futzelige Charaktere und verpixelte Render­sequenzen können sich nicht mit der aktuellen Konkurrenz messen. Auch die Benutzerführung und das Kampf­system sind eigenwillig und gewöhnungsbedürftig.

Atmosphärisch gelungenes Rollenspiel, das unter Design-Patzern und schwacher Grafik leidet.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound
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2 Kommentare
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belborn
25. Dezember 2019 21:09

Komisch hatte die US version.glaube es ist paar mal auf der Oberwelt abgestürtzt.Habe es als sehr einfach in Erinnerung.Dafür hat es mir sehr gut gefallen.Ein RPG witzig,ironisch,sarkastisch.Eine Seltenheit damals.Ist aber trotzdem von der Presse ziemlich niedergemacht worden und untergegangen.Schade.

Lando
23. Dezember 2019 18:47

Dazu würde ich mir ein Remake wünschen, dann jedoch bitte mit einem Bug-freien Kampfsystem. Charaktere und Atmosphäre haben auch mich zum Weiterspielen animiert, trotz des fehlerbehafteten Gameplays. Hab’s bis zu einer Stelle auf der 2. Disk geschafft, die ich selbst nach vielem Grinden nicht überwinden konnte.